Nach Hinweis des Ordnungsamtes

Gemeindemitglieder müssen Kreidepfeile am Wehberg entfernen

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Bei der gemeinsamen Reinigungsaktion hatten alle Beteiligten letzten Endes viel Spaß.

Lüdenscheid – Dass es seit Himmelfahrt bis Pfingsten nicht geregnet hat, hatte für die Christuskirchengemeinde überraschende Folgen.

Am Pfingstmontag entfernten nämlich Mitglieder der Gemeinde Kreide-Kennzeichnungen, die von einem sogenannten Himmelfahrts-Wandergottesdienst stammten und auf verschiedenen Gehwegen im Stadtteil Wehberg angebracht worden waren.

Während des Freiluft-Gottesdienstes am Pfingstsonntag auf dem Vorplatz der Markuskirche hatte Gemeindepfarrer Sebastian Schultz die Besucher mit einem Aufruf zur tatkräftigen Unterstützung bei der Entfernung von Kreidepfeilen überrascht.

Ordnungsamt fordert Gemeinde zur Entfernung der Pfeile auf

Aufgrund eines Hinweises sei das Ordnungsamt der Stadt Lüdenscheid an die Kirchengemeinde herangetreten und habe sie dazu aufgefordert, diese zu entfernen. Ansonsten habe sie die Kosten für die Entfernung der Kreidezeichen zu tragen.

Für die Markierungen hatte es einen guten Grund gegeben: Am Himmelfahrtstag hatten viele Besucher einen „Wandergottesdienst“ mit verschiedenen Stationen rund um den Stadtteil Wehberg genossen. Damit alle die Stationen finden konnten, war der Weg mit einem natürlichen Kreidespray markiert worden, das auch für Sportveranstaltungen, Messen oder für die Kennzeichnung von Unfallstellen verwendet wird und das – ähnlich wie Malkreide – nach ein paar Tagen ausbleicht. Da es aber nicht geregnet hatte, waren noch einige Pfeile kurz vor Pfingsten sichtbar.

Gemeindemitglieder helfen fleißig mit

Auf den Aufruf von Pfarrer Schultz hin fanden sich nun etliche Gemeindemitglieder aller Altersgruppen mit Schrubbern, Bürsten, Eimern und Wasserkanistern ein, um diese gemeinschaftlich und bei guter Stimmung zu entfernen.

Da an mehreren Stellen bereits Anwohner Hilfe geleistet hatten, konnten die Kreidepfeile in kurzer Zeit entfernt werden. Am Ende waren alle, die bei der Säuberungsaktion mitgemacht hatten, froh und dankbar dafür, dass sie der Kirchengemeinde jeden weiteren Aufwand erspart hatten.

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