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Corona-Kosten: Stadt im MK muss noch deutlich tiefer in die Tasche greifen 

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Von: Thomas Machatzke

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Ein Schüler der Städtischen Integrierten Gesamtschule Paffrath führt einen Corona-Schnelltest durch. Trotz steigender Infektionszahlen sollen wieder alle Schüler in Nordrhein-Westfalen zumindest tageweise in die Klassenräume zurückkehren. In Bergisch-Gladbach beginnt einen Tag vor anderen Schulen bereits die Verteilung von Spucktests an Schüler.
500 000 Euro hatten eigentlich reichen sollen, doch es sind so viele Aufgaben: zum Beispiel die Beschaffung von Schnelltests. © Federico Gambarini/dpa

Das Corona-Virus ist gefährlich für Bürgerinnen und Bürger und teuer für die öffentliche Hand: Wenn der Rat der Stadt Lüdenscheid am Montag zusammenkommt, wird er auch über die Bewilligung von überplanmäßigen Haushaltsmitteln für Corona-Schutzmaßnahmen im laufenden Jahr zu entscheiden haben.

Lüdenscheid - Mit anderen Worten: Das Geld, das eigentlich für diesen Zweck veranschlagt worden war, ist fast komplett ausgegeben. Wenn die Kommune die Maßnahmen zur Bewältigung der Auswirkungen der Corona-Pandemie aufrecht erhalten will, muss neues Geld fließen.

Mobile Hotspots in den Schulen und der Wachschutz

500 000 Euro – je 250 000 Euro aus den beiden Töpfen „Allgemeine Gefahrenabwehr“ und „Gesundheitsmanagement“ – hatten eigentlich reichen sollen, doch es sind so viele Aufgaben: zum Beispiel die Beschaffung von Schnelltests, von Desinfektions- und Hygienemitteln, die Bereitstellung von mobilen Hotspots in den Schulen oder auch die Leistungen des Wachschutzes. Alles in Summe teurer als erwartet.

So soll der Rat der Kommune nun am Montag die nach aktuellen Schätzungen benötigte Summe in Höhe von 115 000 Euro zusätzlich bereitstellen. Kosten, an denen die Stadt wohl nicht vorbeikommen wird.

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