Mann aus Lüdenscheid 

Kiffer ungläubig: "250 Euro für einen kleinen Joint?" - Ratenzahlung!

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Einen kleinen Joint hatte der junge Mann aus Lüdenscheid geraucht - und wurde dabei erwischt. 

Lüdenscheid – Das dürfte der bislang teuerste Joint im jungen Leben des 20-jährigen Mannes aus Lüdenscheid gewesen sein. Der gab sich ungläubig: "250 Euro für einen kleinen Joint?"

  • Ein junger Mann aus Lüdenscheid raucht einen Joint
  • Weil er erwischt wurde, steht er jetzt vor Gericht
  • In der Verhandlung geht es auch um die Strafe für den Kiffer

Der Strafrichter sagt: „Über Sinn oder Unsinn des Verbotes müssen wir hier nicht diskutieren.“ Damit ist mal wieder klar: Auch Erwerb und Besitz nur eines halben Gramms Marihuana sind strafbar und müssen geahndet werden. 

Der junge Arbeiter zeigt zu Beginn des Prozesses nur wenig Einsicht. Doch an der Beweislage ändert das nichts. Am 3. Mai vergangenen Jahres erwischt die Polizei den Mann aus Lüdenscheid. Er hatte 0,5 Gramm „Gras“ gekauft und in der Wohnung einer Bekannten geraucht. Gegen die Frau ist ebenfalls ein Verfahren anhängig. 

Mann aus Lüdenscheid: "Ja, ich habe einen Joint geraucht"

Der Angeklagte gesteht: „Ja, ich habe an dem Tag einen Joint geraucht.“ Der Richter will wissen, wer der Verkäufer war. Der 20-Jährige sagt wie aus der Pistole geschossen: „Den kenne ich gar nicht.“ 

Einerseits ist der Lüdenscheider strafrechtlich kein unbeschriebenes Blatt. Diebstahl, Hausfriedensbruch, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Körperverletzung – diese Delikte kennzeichnen sein Strafregister. Andererseits waren es wirklich nur ein paar Krümel der illegalen Droge. 

Angeklagter ungläubig: „250 Euro für einen kleinen Joint?“

Der Richter neigt dazu, das Verfahren gegen Zahlung einer Geldauflage einzustellen. Als der Angeklagte die Höhe der Auflage hört, reißt er die Augen auf. „250 Euro für einen kleinen Joint?“ Der Richter kontert: „Das ist hier kein Wunschkonzert.“ Er könne auch ein Urteil fällen. 

Trotzdem gibt es noch einen kleinen Rabatt. Die Staatsanwältin beantragt die Einstellung gegen Zahlung von 200 Euro. Da sagt der Kiffer: „Okay, ich nehm das so!“ Er darf das Geld in fünf Raten überweisen.

Bei einer Hausdurchsuchung in Lüdenscheid fand die Polizei eine Cannabis-Plantage. Die dramatischen Umstände bei einer anderen Hausdurchsuchung in Lüdenscheid kamen erst später ans Tageslicht. 

Der erste Cannabis-Shop hat in Lüdenscheid eröffnet. Alle Produkte sind völlig legal. 

Am Dienstag kam es am Sauerfeld in Lüdenscheid zu einem brutalen Überfall auf eine Frau. Die Polizei sucht jetzt dringend Zeugen. 

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