Unfallflucht und Widerstand

Wilde Autofahrt im Vollrausch: Fußgänger retten sich mit Hechtsprung

Schild einer Ausnüchterungszelle
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Wilde Autofahrt durch Lüdenscheid im Vollrausch: Fußgänger retten sich mit Hechtsprung.

Mit einer wilden Autofahrt im Vollrausch hat ein 47-jähriger Lüdenscheider das Leben von Fußgängern aufs Spiel gesetzt und die Polizei in Atem gehalten.

Lüdenscheid - Am Dienstag (23. März) gegen 12.10 Uhr meldeten erste Zeugen der Polizei einen Wagen, der in starken Schlangenlinien über die Bräuckenstraße kurvte. Nach Angaben der Anrufer überfuhr der Mann am Steuer drei rote Ampeln und mehrere Bordsteine und touchierte anschließend eine Hauswand.

Die Zeugen berichteten, der Fahrer hätte zweimal beinahe Fußgänger überfahren, die sich nur durch Sprünge an die Seite retten konnten.

Autofahrt im Vollrausch in Lüdenscheid: Fußgänger retten sich mit Hechtsprung

Nach Angaben der Pressestelle der Polizei entfernte sich der Bruchpilot in seinem Wagen über die Talstraße, fuhr die Freiherr-vom-Stein-Straße hoch in Richtung Innenstadt, machte dort einen Abstecher über die Jockuschstraße bis zum Brauhaus Schillerbad, fuhr zurück, das Sauerfeld hinunter und auf die Kölner Straße.

Dort bog er vor den Augen eines weiteren Zeugen auf einen Hinterhof ab. Dann kam die Polizeistreife hinzu. Der stark schwankende Autofahrer musste für einen Alcotest ins Röhrchen pusten, was er auch noch freiwillig tat. Als ihm die Beamten jedoch mitteilten, dass er zu einer Blutprobe zur Polizeiwache mitkommen müsse, weigerte sich der 47-Jährige und wurde zunehmend aggressiv.

Nach Autofahrt im Vollrausch: Mann wehrt sich gegen Polizisten

Laut Einsatzbericht wollte er zu Fuß fliehen, wurde aber von den Beamten festgehalten. Er stieß die Verfolger weg, es kam zu einem Gerangel, schließlich mussten ihn die Polizisten überwältigen und in den Streifenwagen tragen.

Auch gegen seine Durchsuchung auf der Wache setzte der betrunkene Lüdenscheider sich zur Wehr. Ein Arzt nahm ihm Blutproben ab. Zur Ausnüchterung kam der Beschuldigte ins Gewahrsam. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt.

Die Polizei bittet die Fußgänger, die zur Seite springen mussten, um sich vor dem heran rasenden Auto in Sicherheit zu bringen, sich auf der Lüdenscheider Wache an der Bahnhofstraße zu melden, und zwar unter der Rufnummer 02351/90 99 0.

Einen verlässlichen Schutzengel hatte ein Autofahrer im MK. Er kollidierte mit einem entgegenkommenden Auto und überschlug sich.

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