Familienbad Nattenberg: Harte Kritik von Schwimmern wegen Corona-Schließung

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Symbolbild

Lüdenscheid - Das Familienbad Nattenberg bleibt wegen der Corona-Pandemie auch in dieser Woche noch geschlossen.

Trotz harscher Kritik der Lüdenscheiderin Bellis Klee-Rosenthal, die sich schriftlich an die Stadtwerke als Betreiberin des Familienbades gewandt hat, hält Bäder-Chef Friedrich Schmidt-Werthmann an dem eingeschlagenen Kurs fest. „Wir warten auf nächsten Montag, wenn die Landesregierung weitere Lockerungen bekannt gibt.“ 

Bellis Klee-Rosenthal, die am Nattenberg zu den regelmäßigen Gästen gehört, die ihre „Bahnen ziehen“, schreibt unter anderem: „Wir – die Menschen, die seit vielen Jahren fast jeden Tag gewohnt sind zu schwimmen aus Gesundheitsgründen – wir sterben bald vor Gesundheitsproblemen, weil uns unser Sport weggenommen wird – und das jetzt schon seit bald drei Monaten.“ 

Schwimmen diene unter anderem dazu, „den menschlichen Organismus abzuhärten“ und gegen Infektionen widerstandsfähig zu machen. Im übrigen seien viele Kinder, die schwimmen lernen wollen, ebenfalls „ausgebremst“. 

Die Vorbereitungen für die Wiedereröffnung der Frei- und Hallenbadanlagen sind nach Worten Schmidt-Werthmanns „längst abgeschlossen“. Die Hygienevorschriften erschwerten jedoch den Betrieb. 

„Wir haben Kontakt zu anderen Betreibern. Die berichten uns von Besucherzahlen, die durch die Schutzvorschriften streng begrenzt sind und einen stark eingeschränkten Betrieb mit zehn Prozent der Gästekapazität mit hohem Personalaufwand unwirtschaftlich machen.“ Sollten in der kommenden Woche weitere Lockerungen in Kraft treten, „können wir sehr schnell öffnen“. 

Er habe der Beschwerdeführerin geantwortet, so Schmidt-Werthmann weiter. „Doch sie hat sich damit nicht zufrieden gegeben.“ Stattdessen habe sie sich mit einem weiteren Schreiben an NRW-Ministerpräsident Armin Laschet gewandt.

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