Fahndungsfotos für die Polizei jetzt gratis

Fahdnungsfotos wie dieses sollen die Polizei nicht länger Geld kosten.

LÜDENSCHEID - Fahndungsfotos gibt’s jetzt gratis. Mindestens 4000 Euro musste die Polizei bislang kreisweit durchschnittlich pro Jahr an die Banken überweisen, wenn sie für ihre Fahndung Fotos von Überwachungskameras an Geldautomaten benötigte.

Ab sofort haben sich die Lüdenscheider Banken bereiterklärt, auf die Einnahme zu verzichten. Das bestätigt Polizeisprecher Dietmar Boronowski.

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Fahndungsfotos gibt’s (auch) in Lüdenscheid nicht gratis

Allem Anschein nach hat die Sparkasse bei der neuen Entwicklung eine Vorreiterrolle übernommen. Sparkassen-Sprecher Thomas Meermann sagt, dass die Einigung nach Verhandlungen zwischen dem Vorstandschef Klaus Erger und Landrat Thomas Gemke zustande gekommen sei. In einem Schreiben an die Polizei, so Boronowski, habe sich Klaus Erger auf Gespräche mit Vorstandskollegen anderer Banken bezogen. „Seit Anfang März haben wir aus Lüdenscheid keine einzige Rechnung mehr für Fahndungsfotos bekommen.“

Der Verzicht auf die Gebühren ist für die Banken freiwillig. Laut Justizvergütungs- und Entschädigungsgesetz steht ihnen eine Erstattung des Aufwandes zu. - omo

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