Förderantrag bewilltigt

1,3 Millionen Euro für Integrationszentrum Schöneck

In ehemaliger Grundschule Schöneck soll Integrationszentrum entstehen. - Messy

Lüdenscheid - Für ihr Integrations- und Begegnungszentrum Schöneck bekommt die Stadt Lüdenscheid 1 333 200 Euro aus dem Sonderprogramm „Hilfen im Städtebau für Kommunen zur Integration von Flüchtlingen“. Dies teilte die Bezirksregierung Arnsberg am Donnerstag mit. Insgesamt erhalten 100 Städte und Gemeinden in NRW Fördermittel in Höhe von zusammen 72 Millionen Euro.

Innerhalb weniger Wochen nach Bekanntgabe des Sonderprogrammes seien im Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes NRW von 184 Kommunen Förderanträge eingegangen, heißt es in einer Pressemitteilung der Bezirksregierung.

Ende 2015 hatte das Stadtentwicklungsministerium zuvor das zusätzliche Programm mit reinen Landesmitteln aufgelegt, um die Kommunen bei ihrer Integrationsarbeit zu unterstützen. Etwa jede zweite nordrhein-westfälische Kommune hatte sich daraufhin beworben. Eine unabhängige Expertenjury bewertete Mitte März 2016 die zu fördernden Maßnahmen und legte sie NRW-Bauminister Michael Groschek zur Endauswahl vor.

Seit Donnerstag werden den ausgewählten Kommunen entsprechende Zuwendungsbescheide durch Regierungspräsidentin Diana Ewert und Abteilungsdirektor Ferdinand Aßhoff ausgehändigt oder übersandt. Auf die Kommunen des Regierungsbezirkes Arnsberg entfallen dabei mit knapp 18,5 Millionen Euro mehr als ein Viertel (26 Prozent) der insgesamt landesweit zur Verfügung gestellten Mittel (hiervon alleine ein Drittel für die Region Südwestfalen).

Ferdinand Aßhoff, der zuständige Abteilungsdirektor, zeigt sich sehr erfreut darüber, dass insbesondere die hiesigen Städte und Gemeinden die Chancen des Sonderprogramms mit Hilfe der Bezirksregierung frühzeitig erkannt und erfolgreich genutzt haben.

Regierungspräsidentin Diana Ewert: „Integration findet vor Ort statt und ist in den Kommunen bedeutend für den sozialen Zusammenhalt. Die Integrationsfähigkeit der Kommunen hat dabei natürlich auch eine städtebauliche Komponente. Deshalb begrüße ich es außerordentlich, dass die originäre Landesförderung hierfür nicht nur verlässlich bleibt, sondern sogar zusätzliche Mittel zur Verfügung gestellt werden. Am Ende werden die realisierten Projekte allen Bürgern zugutekommen.“

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