Einbrecher stehlen zwei Kilometer Kupferkabel

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Symbolfoto

LÜDENSCHEID - Eine gehörige Portion kriminelle Energie und offensichtlich eine detaillierte Vorbereitung gehörten zu einem Einbruch, den bislang unbekannte Täter in der Nacht zu Mittwoch an der Aßmannstraße verübt haben.

Die genaue Höhe des Sachschadens und der Wert der Beute stehen noch nicht fest. Die Täter schnitten ein Loch in einen Zaun und verschafften sich Zugang zu dem Gelände, auf dem die Stadtwerke ein Materiallager betreiben. Wie die Polizei mitteilt, schlugen die Einbrecher vier Löcher in die Fassade auf der Rückseite der Halle, jedes etwa ein mal ein Meter groß. Durch diese Löcher schafften sie vier Kabelrollen mit jeweils 500 Metern Kupferkabel ins Freie. Vermutlich haben sie zum Abtransport einen Lastwagen benutzt.

Wie Stadtwerke-Sprecher Andreas Köster im LN-Gespräch bestätigt, sei nicht auszuschließen, dass sich die Täter zuvor gründlich mit Insider-Wissen versorgt haben – vermutlich durch Beobachten von An- und Abtransporten der Materialien. Sie schnitten zunächst Löcher in die metallene Außenhülle des Gebäudes und wühlten sich durch Dämmstoffe und Ständerwerk, um an ihre Beute zu kommen.

Allein der Gebäudeschaden soll mindestens 6000 Euro betragen. Der Wert der zwei Kilometer Kupferkabel sei „deutlich höher“, so Köster. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Zeugenaussagen. Sachdienliche Hinweise nehmen die Ermittler unter Tel. 02351/90990 entgegen. - omo

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