Lüdenscheid: CeBeeF hat Angst vor der Zukunft

Karola Teske, Waltraud Fischer und Elfi Haß (v.l.) haben in Sachen CeBeeF Angst vor der Zukunft:

LÜDENSCHEID – Der Club der Behinderten und ihrer Freunde (CeBeeF) steht vor einer ungewissen Zukunft. Das Vorstandsteam macht sich große Sorgen um die finanzielle Situation des Vereins. Nachdem die Spendenbereitschaft trotz großer Bemühungen von den Vorstandsmitgliedern stark zurückgegangen ist, lebt der Verein „von der Hand in den Mund“, wie es die erste Vorsitzende Karola Teske ausdrückt.

„Um unsere Arbeit kontinuierlich weiterführen zu können, brauchen wir dringend Spenden“, bringt es Karola Teske auf den Punkt. Denn die Kosten für die Unterhaltung der Räume in der alten Kluser Schule laufen weiter. Auch für Büro- oder Infomaterial seien die Einnahmen nicht mehr ausreichend. Zudem komme der vereinseigene, behindertengerechte Bus in die Jahre. „Immer wieder fallen Reparaturen an“, bedauert die Vorsitzende. Sie hat Angst, dass der Verein langfristig nicht überleben kann. Dabei steht er 56 Mitgliedern aus dem gesamten Märkischen Kreis mit Rat und Tat zur Seite.

„Es sind immer mehr Leute, die beim CeBeef Hilfe suchen, berichtet Karola Teske. „Der eine braucht Hilfe bei der Beschaffung von Hilfsmitteln, der andere eine behindertengerechte Wohnung, der nächste weiß nicht, wie und wo er seine Reha beantragen soll“, erzählt die 2. Vorsitzende Waltraud Fischer. „Gerade durch die enormen Einsparungen bei den Krankenkassen brauchen immer mehr Behinderte unsere Hilfe“, ergänzt Vorstandsmitglied Elfi Haß.

Die Mitglieder sind mit der Vereinsarbeit sehr zufrieden, das zeigte sich noch auf der Jahreshauptversammlung vor einigen Tagen. Auch an Aktivitäten mangelt es beim CeBeef nicht. Donnerstags in jeder geraden Woche ab 17.30 Uhr beraten Karola Teske und Erika Kaemper Menschen mit Behinderungen im Telekom-Gebäude. Am Samstag findet das Osterkaffeetrinken statt. Am Samstag, 24. April, steht ein Vortrag über Ägypten auf dem Programm. Am Samstag, 8. Mai, wollen sich die CeBeef-Mitglieder mit einem Infostand im Rathaus präsentieren. Die Vorbereitungen dafür laufen auf Hochtouren. Auch auf dem Lisettkenmarkt am 12. und 13. Juni in Schalksmühle wollen die Mitglieder den Verein repräsentieren und durch den Verkauf von Kaffee und Kuchen die Kasse auffrischen. Zudem stehen Rommé-Nachmittage, Spieleabende, Freizeiten oder Ausflüge auf dem Programm.

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