Drogen für 125.000 Euro

Hasch-Plantage in Lüdenscheid ausgehoben

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Da würde mancher Profi-Gärtner neidisch: die Cannabis-Plantage an der Noltestraße.

Lüdenscheid - Hoher Stromverbrauch der Eigentümer und beschlagene Fensterscheiben brachten die Polizei auf die richtige Spur: Bereits am vergangenen Donnerstag durchsuchte sie, wie sie erst am Mittwoch mitteilte, ein kleines Firmengebäude an der Noltestraße und stieß auf eine bestens ausgestattete Haschisch-Plantage.

Neben den bereits genannten Indizien sorgte auch ein von der Polizei nicht näher erläuterter „Hinweis“ für den erfolgreichen Schlag gegen Drogen-Kriminelle.

In der Firma entdeckten die Beamten im Kellergeschoss eine hermetisch gedämmte Cannabisplantagenanlage auf einer Fläche von etwa 50 Quadratmetern. Die Kriminalbeamten fanden hier etwa 500 Cannabispflanzen, die kurz vor der Blüte standen. Die Anlage arbeitete vollautomatisch einschließlich Bewässerung, Belüftung und Geruchsneutralisator. Der Jahresertragswert, bei der Annahme von drei Ernten, dürfte laut Polizei bei etwa 125 000 Euro liegen. Als Betreiber dieser Anlage konnten ein 29-jähriger Wiehler und ein 31-jähriger Kiersper ermittelt werden. Zwar verlief die Wohnungsdurchsuchung in Kierspe negativ, allerdings stellte sich heraus, dass offensichtlich in der Vergangenheit ebenfalls eine Plantage in einer Firmenhalle an der Kölner Straße in Kierspe betrieben worden war.

Bei der Wohnungsdurchsuchung in Wiehl konnten einige Beweismittel sichergestellt werden. Die Ermittlungen dauern noch an.

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