Kunst im öffentlichen Raum wuchert zu und niemand reagiert: Die Erklärung überrascht

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Der Sockel beschmiert, die Umgebung zugewuchert: K.T. Neumanns "Seevögel". 

Lüdenscheid - Beschmiert, zugewachsen und – zumindest optisch – oftmals in Vergessenheit geraten: Rund 30 Kunstwerke im öffentlichen Raum gehören der Stadt Lüdenscheid, dazu zählen auch K. T. Neumanns „Seevögel“ am Zeppelin-Gymnasium.

In der Städtischen Galerie befindet sich eine Liste mit den bekannten Kunstwerken. 

Der Sockel des Kunstwerkes ist mit Buchstaben „verziert“, das Umfeld wuchert langsam, aber sicher zu. „Wir sind bei der Pflege der öffentlichen Kunstwerke auf Hinweise aus der Bevölkerung an uns oder an die Städtische Galerie angewiesen“, sagt Stadtpressesprecherin Marit Schulte. Einen Etat für die Pflege der Kunst im öffentlichen Raum gebe es allerdings nicht.

Das sei auch zweigeteilt: „Für die Grünanlagen ist der STL zuständig. Das wird nach Dringlichkeit abgearbeitet. Aber wenn die Kunstwerke selbst in irgendeiner Form beschädigt sind, müssen wir erst einmal Kotakt zu dem Künstler oder gegebenenfalls mit der Familie aufnehmen.“ Man sei bemüht, diese Kunstwerke einmal jährlich zu überprüfen.

In der Städtischen Galerie befindet sich eine Liste mit den bekannten Kunstwerken im öffentliche Raum, die man nach Absprache einsehen kann.

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