Irritationen um die Buslinie 243

Kinder verdutzt: Bus fährt an ihrer Schule vorbei

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Der Bus hielt nicht wie gewohnt an der Haltestelle Wefelshohl.

Lüdenscheid – Ein neues Schuljahr bedeutet auch häufig neue Fahrpläne und Abfahrtszeiten der Schulbusse. Dass diese in den ersten Tagen die Schüler und Eltern verwirren können, zeigt in dieser Woche das Beispiel der Linie 243. 

Diese steuerte bislang über Ossenberg und Brüninghausen die Schule Wefelshohl, das BGL und das Geschwister-Scholl-Gymnasium an.

Am gestrigen Donnerstag führte der neue Fahrplan der Linie 243 zu vielen verdutzten Kindergesichtern, als der Bus an der Haltestelle Wefelshohl vorbeifuhr und erst am Kulturhaus hielt. „Es war ein Unding. Die Kinder haben sich beschwert, doch der Busfahrer drehte nicht um“, erzählt eine Mutter, die namentlich nicht genannt werden möchte. 

Veränderter Schulbeginn am BGL

Die Erklärung: Der Schulbeginn beim Bergstadtgymnasium hat sich um zehn Minuten verschoben, anstelle um 7.50 Uhr beginnt der Unterricht jetzt um 8 Uhr. Dadurch gibt es veränderte Abfahrtszeiten der Linie 243, zumindest für die Schüler vom Wefelshohl und der THR, die erst zehn Minuten später an ihrer jeweiligen Haltestelle einen zusätzlichen Bus nehmen. 

Eine Ausnahme stellen die Kinder der Haltestellen Platehof, Brüninghausen-Schulweg und Brüninghauser Halle dar: Sie müssen entweder zu Fuß bis zur Haltestelle Brüninghausen-Hügelstraße oder Brüninghausen-Friedhof gehen, oder alternativ im späteren Verlauf der Fahrt vom früheren auf den späteren Bus umsteigen.

Reaktion auf Bedarfsplanungen der Schulen 

 „Wir reagieren vor jedem Schuljahr auf die jeweiligen Bedarfsplanungen der Schulen und mussten aufgrund des geänderten Schulbeginns am Bergstadtgymnasium handeln“, erklärt MVG-Pressesprecher Jochen Sulies die Umgestaltung der Fahrpläne. „In den ersten Tagen sammeln wir auch Reklamationen, damit wir die Fahrpläne eventuell umstellen“, weist Sulies auf eventuelle, weitere Änderungen hin. Die neuen Fahr- und Haltezeiten seien rechtzeitig veröffentlicht und auch an die Schulen herangetragen worden.

 „Ich möchte aber keinem den schwarzen Peter zuspielen. Es braucht auch immer ein paar Wochen, bis sich alles wieder einspielt.“ Allerdings habe es die MVG in diesem Jahr versäumt, eine entsprechende Pressemitteilung zur neuen Fahrplansituation zu veröffentlichen. Nach gestrigem Stand war noch nicht an allen Haltestellen die neuen Fahrpläne angebracht.

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