LSG: Längere Kirmes „eine Existenzfrage“

LÜDENSCHEID ▪ „Das ist für uns auch eine Existenzfrage“, sagt Schützenoberst Friedrich-Karl Schmidt zu Überlegungen, wieder eine längere Kirmes auf dem Loh durchzuführen.

Denn eine gut bestückte, erfolgreiche Kirmes sorgt für Einnahmen bei der LSG. Noch laufe die Befragung der Schausteller, die sich zu Terminen, aber auch zur Dauer einer Kirmes äußern sollten. „Viele sagen, sie kommen nicht für zwei bis drei Tage, aber für mindestens eine Woche“, fasst Schmidt Äußerungen zusammen. Transport und Aufbau größerer Fahrgeschäfte lohnten sich nicht für einen Kurzeinsatz. Auch deshalb hatte es zwei Jahre gar keine LSG-Kirmes gegeben.

Kurzfristig sollen nun Ergebnisse dieser Umfrage diskutiert werden. Am Ende der Diskussion könnte die Entscheidung stehen, ab 2011 eine längere Kirmes zu veranstalten. Wunschtermin der LSG: 1. bis 10. Juli. Damit würde aber die Medardus-Frühjahrskirmes gestrichen.

Die längere Kirmes müsste von der Stadt genehmigt werden, ebenso die Terminänderung. Da der bisherige Zeitplan ohnehin ausläuft, stehen Termingespräche für 2011 wieder an. Zuletzt waren die Schützenfest-Termine der Lüdenscheider Schützengesellschaft und des Bürger-Schützen-Vereins (BSV) von 2006 bis 2010 über fünf Jahre abgestimmt worden. Über einen solch langen Zeitraum wollen sich die LSG-Schützen künftig aber nicht mehr auf Termine festlegen lassen. Ebenfalls geregelt sind per Ausnahmegenehmigung die Zeiten, in denen es beispielsweise durch die „Benutzung von Tongeräten“ lauter werden durfte als sonst: freitags und samstags, 15 bis 24 Uhr, am letzten Montag 15 bis 23 Uhr, an den übrigen Tagen 15 bis 22 Uhr.

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