Londoner Entwurf gewinnt Brückenplatz-Wettbewerb

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Rechts die neue Fachhochschule, links das künftige Parkhaus: Auf diesem Platz öffnet sich künftig der Brückenbogen in Verlängerung der Gustav-Adolf-Straße in einer breiten Treppenanlage. Wo sie auf der Brücke beginnt, steht zugleich ein Aufzug.

LÜDENSCHEID - Der Entwurf des Londoner Teams stach 15 andere aus: Die künftige Brücke von der Gustav-Adolf-Straße auf den Platz neben der neuen Fachhochschule soll sich in einem eleganten Bogen über die Bahngleise spannen.

In einer Treppenanlage, die auch zum Sitzen einlädt, öffnet sie sich zum Platz, der damit wie ein Campus wirkt. Einstimmig empfahl die Jury aus hochrangigen Architekten, dem Geschäftsführer der Südwestfalen-Agentur Dirk Glaser sowie Vertretern aller Ratsfraktionen den Entwurf der „DKFS architects“. Die Lichtgestaltung stammt vom preisgekrönten britischen Planer Jonathan Speirs.

Die preisgekrönte Brücke würde 1,48 Millionen Euro kosten, überwiegend bekanntlich Landesgelder aus der Regionale 2013. Wenn der Lüdenscheider Stadtrat der Jury-Empfehlung folgt, steht das künftige Bauwerk zudem durchweg auf städtischem Boden, was Zukäufe überflüssig machte. Allerdings umfasst der so entworfene Platz auch einen vier Meter breiten Streifen, der zum Gelände der Fachhochschule Südwestfalen gehört. „Hier appelliert das Preisgericht an die FH und die Stadt, sich darüber zu einigen“, sagte Martin Bärwolf als Jurymitglied und städtischer Chefplaner.

Der künftige Campus solle dank der breiten Sitztreppe studentisches Flair verbreiten. Auf dem Platz setzte der kürzlich vom Weltverband der Lichtdesigner für sein Lebenswerk geehrte britische Lichtplaner Jonathan Speirs mit angeleuchteten Bäumen Akzente. Der Brückenbogen selbst ist an seinen Wangen beleuchtet, was für reizvolle Schattenspiele sorgen soll.

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