Die Altstadt vor dem Umbruch?

Der Kern der Altstadt aus der Vogelperspektive. Stadtplaner auch von außen sehen ein großes Entwicklungspotenzial, weisen aber auch auf Schwächen hin. Bis zum Jahresende soll klar sein, ob es zu einem Handlungskonzept für das Quartier kommt.

Lüdenscheid - Am 1. September hat der Lüdenscheider Rat einstimmig den Förderantrag für ein „Integriertes Handlungskonzept Altstadt“ (IHK) beschlossen. Mehr als 150 Seiten umfasst der Entwurf, sieben thematische Ziele setzt sich die Stadt bei dem Projekt.

Insgesamt geht es um mehr als 30 Millionen Euro, die aus Mitteln der Städtebauförderung und der Stadt Lüdenscheid selbst bewegt würden.

LN-Serie zum IHK Altstadt

Der erste Teil der fünfteiligen Serie zum Integrierten Handlungskonzept (IHK) Altstadt, die am 11. Oktober in der Printausgabe der Lüdenscheider Nachrichten erschienen ist, beschäftigt sich mit der Stärkung des Kultur- und Bildungsstandorts.

Anders als bei der Regionale 2015 geht es nicht um die Kombination größerer Projekte und einen großen Förderantrag, sondern um eine Vielzahl kleinerer und größerer Maßnahmen, die auch aus Sicht des Fördermittelgebers einzeln betrachtet und unterschiedlich gefördert würden.

Der politische Grundsatzbeschluss beinhaltet daher auch nicht die Umsetzung des IHK, sondern zunächst den Prüfungsauftrag, was in welchem Umfang förderfähig ist und wie die finanzielle Belastung für die Stadt selbst aussieht.

Orientiert an den thematischen Zielen stellen die LN in ihrer Printausgabe im Rahmen einer fünfteiligen Serie Inhalte und Schlüsselprojekte des Integrierten Handlungskonzepts vor.

Die VHS mit Stammsitz an der Erlöserkirche. Die Zweigstelle am Knapp soll ins Kultur- und Bildungsquartier Altstadt umziehen.

Die Wiederbelebung des historischen, aber baulich teilweise problematischen Stadtkerns sehen die Stadtplaner als Konsequenz aus der bereits erfolgten Aufwertung von Rathaus und Umfeld sowie den Verbesserungen des Bahnhofsumfeldes im Rahmen der Regionale 2015. Ziele für die Altstadt sind die

- Stärkung des Kultur- und Bildungsstandorts

- Stärkung des Handels und der Gastronomie

- Stärkung des Wohnquartiers

- Aufwertung der öffentlichen Räume

- Inwertsetzung des Stadtbildes und des historischen Flairs.

Hinzu kommen Querschnittsaufgaben, die alle genannten Bereiche betreffen, so die Verbesserung der Außendarsstellung des Quartiers und die Erreichbarkeit der Altstadt und ihrer Angebote.  - flo

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