LN-Redaktion ab Montag am Rathausplatz

Umzugswagen dominierten das Bild auf dem LN-Parkplatz. Kartons und Möbel, Technik und Pflanzen, Zeitungen und LN Ordner mussten zum Rathausplatz geschafft werden.

LÜDENSCHEID ▪ Ab Montag berichten die LN-Redakteure aus der zweiten Etage der Hauptpost am Rathausplatz 4 über das aktuelle Lokalgeschehen. Die LN-Geschäftsstelle finden unsere Leser ab Montag an der Friedrichstraße 6. In den letzten beiden Tagen wurde die Schillerstraße 20 weitgehend geräumt. Der Umzug ist der erste Schritt auf dem Weg zum Neubaukomplex, der bis Ende 2013 am Stammsitz Schillerstraße entstehen soll.

In einem zweiten Schritt beginnt Anfang 2012 der Abriss des alten, verwinkelten Verlagsgebäudes an der Schillerstraße. Dadurch wird Platz geschaffen für zwei dreigeschossige Neubauten, die nach ihrer Fertigstellung unter anderem natürlich wieder von den Lüdenscheider Nachrichten genutzt werden. Das Architekturbüro Miekeley-Trimpop-Trompetter plant den markanten Doppelbau mit gläsernem Quader.

In der Übergangszeit wird sich der Blickwinkel der Redakteure auf die Innenstadt zwangsläufig verändern – natürlich nur räumlich gesehen. Der neuen Redaktionsetage liegt der Rathausplatz zu Füßen, der Eingang zum Treppenhaus allerdings etwas versteckt. Wer vorm Haupteingang der Post steht, muss ein Stück links ums Gebäude herum Richtung Niemöllerstraße zum Seiteneingang gehen. Die neue Übergangsgeschäftsstelle mit Anzeigenannahme und Ticketshop an der Friedrichstraße 6, in den ehemaligen Räumen der Barmer Ersatzkasse, ist ebenerdig zu erreichen. Die Kontaktdaten – von Telefonnummern bis zu E-Mail-Adressen – bleiben gültig.

Verlagsleiter Burckhardt Schmidt sprach bei der Vorstellung der Pläne von einem klaren Bekenntnis zum Standort. Der Verlag will sich am Stammsitz künftig attraktiv präsentieren und Mitarbeitern zeitgemäße Arbeitsplätze bieten.

Doch zur Aussicht auf das Neue gehört das Durchforsten des Alten. Und so war die Aufbruchstimmung in der LN-Redaktion in den letzten Wochen spürbar. In dem Maße, wie sich die Schränke leerten und die Papierkörbe füllten, wie sich Kartons stapelten und Namensaufkleber über Tische, Schränke und Stühle ausbreiteten, wuchs auch die Spannung der Kollegen – ob man Aussortiertes vermissen, Eingepacktes wiederfinden und überhaupt alles im Griff haben wird. Da taten die aufmunternden Worte eines Lesers gut: „Ich wünsche Ihnen gute Nerven.“ Danke.

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