1. LN-Kinderflohmarkt im Kulturhaus ist ein Erfolg

Simone und Michael Halbe betreuten gemeinsam mit den Töchtern Lilly und Emely sowie Großmutter Heidi Bergfeld einen Stand.

Lüdenscheid - Die Resonanz war groß. Viele Besucher kamen am Sonntag ins Kulturhaus, um beim 1. LN-Kinderflohmarkt auf Schnäppchenjagd zu gehen. Nachdem die Veranstaltung jahrelang im Stern-Center stattgefunden hatte, war es für Veranstalter, Standbetreiber und Kunden eine Premiere am neuen Standort.

An zahlreichen Ständen im Foyer und im ersten Stock des Kulturhauses wurden Spielzeug, Kinderkleidung und alles andere, was die kleinen Besucher bestens gebrauchen konnten, feilgeboten.

Für Yeliz Güner war der Flohmarkt eine Premiere als Verkäuferin: „Das Geschäft läuft wie von selbst. Ich bin sehr zufrieden.“ Daniela Handschuhmacher und ihr Sohn Paul sind dagegen seit Jahren beim Flohmarkt mit dabei. Und auch am Sonntag kamen die Kunden an ihren Stand: „Es ist viel los. Für uns läuft es super.“

Das Ehepaar Simone und Michael Halbe war beim Flohmarkt mit den Töchtern Lilly und Emely sowie Großmutter Heidi Bergfeld am Start. „Wir haben alles, was das Herz begehrt. Auch Winterkleidung und Stiefel. Die kann man bei dem Wetter ja bestens gebrauchen“, betonte Michael Halbe mit einem Blick aus den Fenstern des Kulturhauses.

1. LN-Kinderflohmarkt im Kulturhaus Lüdenscheid

Begeistert von der Resonanz waren auch Annette Herchenröder und Tanja Vallant, die mit ihren Söhnen Moritz und Timo einen Stand aufgebaut hatten. Auf gemischte Gefühle stieß das Eintrittsgeld in Höhe von zwei Euro bei den Verkäuferinnen. „Ich persönlich finde das nicht so gut. Aber die Leute kommen ja trotzdem. Offenbar stört das die meisten nicht so sehr“, erklärte Annette Herchenröder.

Gerechnet habe sie mit dieser guten Resonanz am neuen Standort nicht, erklärte Henrike Werr, die mit ihrem Sohn Justin Kleidung und Spielsachen verkaufte. „Wir waren auch immer im Stern-Center mit einem Stand dabei. Da war es prima – aber hier auch!“, lautete ihr Fazit.

Der Werdohler Eberhard Bender war auf dem Flohmarkt unterwegs, um für seine Enkel einzukaufen. Schuhe und T-Shirts waren bereits in seine Taschen gewandert. Den Eintritt hatte Bender ohne Murren bezahlt: „Ich würde auch fünf Euro bezahlen. Ich finde es völlig okay, Eintritt für so eine Veranstaltung zu nehmen.“

Katharina Kolbe, die ein Schlagzeug für ihren fünfjährigen Sohn ergattert hatte, erklärte: „Ich war zuerst ziemlich baff, als es hieß, ich müsse zwei Euro für den Eintritt bezahlen. Da überlegt sich der ein oder andere sicher im Vorfeld, ob er überhaupt hierherkommen soll.“

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