Hilfe für Bedürftige

Ein 20 000 Euro-Scheck für die Glücksbringer

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ß„Das große Glück kommt mit einem kleinen Schweinchen“, schmunzelte Dr. Dirk Ippen am Freitag. Bei einem Redaktionsbesuch überreichte er dem designierten Glücksbringer-Vorsitzenden Martin Messy eine 20 000-Euro-Spende der Ippen-Stiftung.

LÜDENSCHEID - „Zeitung ist nichts Altmodisches, das nur die Oma liest, sondern etwas Modernes, mitten in der Stadt.“ Verleger und LN-Herausgeber Dr. Dirk Ippen war am Freitag auf Kurzbesuch in Lüdenscheid und besichtigte bei der Gelegenheit die Verkörperung dieser Einstellung, das neue LN-Gebäude. „Es ist wirklich sehr schön geworden“, stellte er zufrieden fest.

Zudem hatte er einen 20 000-Euro-Scheck seiner Ippen-Stiftung dabei, den er in einer symbolischen Geste dem designierten neuen Glücksbringer-Vorsitzenden, LN-Lokalredakteur Martin Messy, überreichte. Der bedankte sich im Namen aller Mitstreiter und Glücksbringer-Klienten herzlich für die großzügige Unterstützung: „Die Spende durch die Ippen-Stiftung sorgt für ein sehr stabiles Fundament, auf dem wir die Hilfe für bedürftige Menschen in Lüdenscheid aufbauen können.“

Die Verbundenheit mit der Region, mit den Menschen, die vor Ort leben, ist für den Verleger, der Deutschlands fünftgrößtes Zeitungshaus hält, Herzenssache und Verpflichtung zugleich. „Die Zeitung lebt davon, dass sie mitten im sozialen Beziehungsnetz einer Stadt steckt“, betonte er. Deshalb habe die Zeitung hier in der Region, mit Lüdenscheid im Zentrum, auch eine Zukunft – eine Überzeugung, die an der Schillerstraße in Stein und Glas ihren Ausdruck gefunden hat. Dr. Ippen: „Wir haben die lokale Marke, die ganze Palette.“ Die gelte es zu nutzen: „Es ist halt Arbeit.“

Gerade im Hinblick auf das Verschwinden der Westfälischen Rundschau vom Markt der Region wies er auf wichtige Zukunftsaufgaben hin, wenn man sich weiterhin erfolgreich behaupten wolle. „Wir sind nicht hier, weil wir drucken können, sondern weil wir Inhalte haben“, sagte Dr. Ippen in der Redaktionsrunde. Die wolle man verstärkt auch online vermitteln. Gerade jüngere Leute wollten ihre Zeitung online lesen. Klar sei aber auch: „Google hat keine Lokalredaktion. Wer hier wohnt, will auch wissen, was in der Stadt passiert.“

Das wissen in besonderem Maße auch die Mitglieder des Glücksbringer-Vereins. Sie kommen auf unterschiedliche Weise mit den Nöten und Sorgen der Lüdenscheider in Kontakt. Auf diese Weise wird manches Mal unbürokratische Unterstützung für unverschuldet in Not geratene Menschen und soziale Einrichtungen in Lüdenscheid ermöglicht. Dazu leistet die Ippen-Stiftung seit Jahren einen hoch willkommenen Beitrag. - sum

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