Livingston und Jenix spielen beim Burgrock

Südafrikanische Wurzeln, Berliner und Londoner Lebensgefühl: Die Band Livingston wurde für das Burgrock-Festival am 3. September verpflichtet.

MÄRKISCHER KREIS ▪ Livingston aus Berlin und Jenix aus Zittau – das sind die Top-Gruppen, die beim Burgrock-Festival im September auf der Burg Altena auftreten. „Wir bemühen uns noch um eine weitere Band“, so Martina Kretschmer, Fachdienstleiterin Kultur beim Märkischen Kreis.

Komplettiert wird das Burg rock-Programm am Samstag, 3. September, durch die vier heimischen Nachwuchsbands The Bumblebee Massacre aus Menden, Ferryman aus Iserlohn, Radotage aus Lüdenscheid und Nice Gap aus Altena. „Zum Eintrittspreis können wir noch nichts sagen. Das hängt davon ab, ob wir noch eine weitere Top-Band verpflichten. Die Tickets dürften aber so um die 20 Euro kosten“, schätzt Martina Kretschmer.

Livingston war unter anderem Vorgruppe von Unheilig. Chris van Niekerk, Jakob Nebel, Beukes Willemse, Paolo Serafini und Phil Magee machen Alternative Rock und zeichnen sich laut Veranstalter durch „eigenwillige, äußerst variable und eindringlich intensive Rocksongs aus“. Diverse Tourneen auf eigene Faust oder als Special Guest von so unterschiedlichen Künstlern wie The Duke Spirit, Revolverheld, Ich+Ich, Blind oder des DSDS-Abräumers Thomas Godoj hätten dafür gesorgt, „dass der Name Livingston unter deutschen Rockfans ein Begriff ist, der für Qualität, Kreativität und Emotionalität steht“.

Der stimmgewaltige Sänger Beukes Willemse und der für Gitarre, Gesang und Keyboards zuständige Chris van Niekerk stammen aus Südafrika, sind um die Jahrtausendwende nach Europa ausgewandert. Mittlerweile wohnt nur noch Beukes in London, der Rest hat sich in den Berliner Bezirken Mitte und Prenzlauer Berg niedergelassen. Das Livingston-Lied „Go“ wurde zum Olympiasong des ZDF anlässlich der Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver. Livingston hatte Gastauftritte in der Soap „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ sowie in der Telenovela „Eine wie keine“.

Die Gruppe Jenix um Frontfrau Jenny ist den Weg über die Konzerte in Clubs und kleinen Hallen gegangen. Von zwölf Bandwettbewerben, an denen sie teilgenommen haben, haben die Zittauer sieben gewonnen und bei drei den Publikumspreis abgeräumt. Mittlerweile stand Jenix auf mehr als 320 Bühnen im In- und Ausland, hat ein Repertoire von 53 eigenen Songs und tingelt ohne Pause im kleinen alten Bandbus durch die Lande. Als Vorgruppe für Silbermond (zusammen mit dieser Gruppe veröffentlichte Jenix die Split-Single „Silbermond trifft Jenix“), The Bloodhound Gang, die H-Blockx und andere baute die Band in ihrer gut siebenjährigen Geschichte ihre Fangemeinde kontinuierlich aus. Mit ihrer Debüt-Single „Here we go again“ landete die Band auf Anhieb in den offiziellen deutschen Singlecharts und stand „bei Radiosendern deutschlandweit hoch im Kurs“, erklärt der Fachdienst Kultur des Märkischen Kreises. Seit diesem Monat sind die Zittauer auf deutschlandweiter Clubtour, um ihr Erstlingswerk live zu präsentieren, bevor das Album „Kill the Silence“ erscheinen wird.

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