"Lichtrouten 2018"

Versteckte Projektoren 

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Am Oberstadttunnel war einer der "Lichtrouten"-Projektoren auszumachen.

Lüdenscheid - „Das ist ein Projekt, das während der Lichtrouten eigentlich unter dem Radar läuft.“ Kuratorin Bettina Pelz reagierte amüsiert auf die Nachfrage, welche Bedeutung der an einer Laterne am Oberstadttunnel installierte Projektor hat.

Nachdem die städtischen Verkehrsexperten auf Nachfrage der LN die Installation einer Verkehrsüberwachung an dieser Stelle weit von sich gewiesen hatten, blieb als nächste Lösung der Zusammenhang mit dem internationalen Lichtkunstfestival, das nächsten Freitag beginnt.

„Stimmt. Wir haben Lüdenscheider Persönlichkeiten mit Weit- und Ausblick ausgesucht, die mit der Stadtgeschichte zu tun haben. An einigen Stellen der Stadt werden wir diese Projektoren zwischen Bäumen installieren und das Abbild dieser Persönlichkeiten auf die gegenüberliegende Wand projizieren“, klärt die Kuratorin auf.

Das Problem: Als die Idee entstand, waren noch jede Menge mehr Blätter an den Zweigen, die zum einen den Projektor verdecken, zum anderen aber auch die Projektion, wenn der Wind weht. Sie ist nur auszumachen, wenn es windstill ist. Durch den heißen Sommer seien allerdings viele Blätter schon abgefallen.

„Ob der Projektor am Oberstadttunnel bleiben wird, wissen wir noch nicht. Vielleicht kommt der auch ganz woanders hin,“ sagt Bettina Pelz. Bis zu zehn Projektoren dürfen die Lichtrouten-Macher aufstellen. 

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