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Lichtrouten 2018: Viele Lüdenscheider ziehen auf eigene Faust los

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Von: Jutta Rudewig

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Lichtexplosion im ehemaligen Capitol-Kino an der Wilhelmstraße. © Popovici

Lüdenscheid - Warm angezogen machten sich am Freitagabend zur offiziellen Eröffnung der „Lichtrouten 2018“ Besucher auf den Weg durch die Stadt. Einige Gruppen nutzten den Treffpunkt Humboldt-Villa, viele zogen allerdings auf eigene Faust los.

Zum Publikumsliebling avancierten schnell die Heitmann-Installation auf dem Sternplatz und das Lichtkunstwerk „Origin“ im ehemaligen Capitol-Kino an der oberen Wilhelmstraße. Dort baute der Künstler Philipp Mohr eine interaktive Sound-Lichtinstallation auf, die mittels der körpereigenen elektrischen Energie gesteuert wird.

Eher schwer zu finden waren die Lichtkunstwerke in den Seitenstraßen. So musste man beispielsweise Annika Hipplers Installation an der Humboldtstraße ebenso suchen wie die Filmprojektionen, die Juan Pablo Zaramella und 3hund in den beiden Parkhäusern aufgebaut hatten

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Lange Wartezeiten in der Kirche St. Joseph und Medardus.

Lange Wartezeiten auch in der Kirche St. Joseph und Medardus: Dort können nur wenige Besucher auf einmal in den Turm, um die Installation von Ingo Wendt zu sehen.

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Viele Kinder durften am Freitagabend mit auf die Suche nach dem Licht in der Stadt.

LSM-Geschäftsführer André Westermann lobte vor allem die „Manpower“ beim Aufbau des Festivals: „Viele Lüdenscheider Elektrobetriebe haben uns kostenlos unterstützt, ebenso ein Malerbetrieb, der noch eben das Capitol gestrichen hat. Ich finde gut, dass die Leute nicht nur bespielt werden, sondern mitspielen können.“

Die „Lichtrouten“ werden bis zum 7. Oktober täglich von 19.30 Uhr bis Mitternacht gezeigt.

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