Lichtrouten: Bereichernd und belebend

+
Oliver Scherff vom Feinkostgeschäft „Papageno“ bot an seinem Stand vor der Post Lichtrouten-Teller und einen Lichtrouten-Punsch gegen die Kälte an.

Lüdenscheid - Wo immer auch nach Beendigung der Lichtrouten 2013 ein Fazit gefragt ist – es fällt durchweg positiv aus. Hotels waren ausgebucht, die Gastronomie in der Stadt brummte, und unzählige Menschen aus Nah und Fern strömten wie die Ameisen durch die Stadt und belebten sie.

Bürgermeister Dieter Dzewas zeigt sich sehr angetan und schlägt vor, die Lichtrouten zum 750. Stadtjubiläum 2018 zu veranstalten.

„Aber das ist natürlich Zukunftsmusik und muss selbstverständlich mit dem Stadtmarketing und den Verantwortlichen abgestimmt werden. Aber es hat sich doch gezeigt, dass die Belebung der Stadt hervorragend gelungen ist und das wäre doch auch zum runden Stadtjubiläum eine schöne Sache.“

Bilder von der Lichtrouten

Lichtrouten 2013 in Lüdenscheid

Besonders habe ihn gefreut, dass Kunst auf diese Weise einer breiten Bevölkerung näher gebracht worden sei und sich auch viele Familien mit ihren Kindern hätten begeistern lassen. Hervorragend sei auch die Resonanz von auswärts gewesen. „Viele hatten Freunde oder Verwandte gezielt zu den Lichtrouten nach Lüdenscheid eingeladen. Das ist doch eine schöne Bereicherung für unsere Stadt.“ Ihm selbst habe die Heimatfilm-Projektion von Christoph Girardet am Parkplatz des Kunststoff-Instituts am besten gefallen. Auch die interaktive Installation an der Fachhochschule, die gerade Kinder und Jugendliche mit einbezog, sei sehr gelungen gewesen. „Da gab es viele spannende neue Elemente.“

Apropos neue Elemente: Erstmals waren auch die sozialen Netzwerke mit in die Lichtrouten einbezogen. „Die App ist gut angekommen, hat so manchen den Weg gewiesen und ist auch vor Ort an den Stationen für die Erklärung der Projektionen genutzt worden“, sagt Marit Schulte vom Lichtrouten-Team. Etwa 1000 „Likes“ hat sie auf Facebook registriert. „Das wurde als Plattform genutzt, um Fotos von den Lieblingsbildern zu posten und sich im Netz direkt über die Installationen auszutauschen und zu diskutieren. Auch über Twitter liefen Kommentare, aber etwas weniger.“

Lesen Sie dazu auch:

Kein Regen im Lüdenscheider Platanenhain

Sitzbänke als Mangelware: Lichtrouten sorgen für Platzknappheit

"Gangnam-Style" mit Leuchtkunststoff

Die Gastronomen zeigen sich durch die Bank ebenfalls zufrieden: „Ich hatte ja bisher keine Erfahrung damit und habe meinen Stand als zusätzliches gastronomisches Angebot gesehen. Das war zwar aufwändig, ist aber gut angekommen, besonders mein Lichtrouten-Teller und der Lichtrouten-Punsch, als es abends kalt wurde“, sagt Oliver Scherff vom Feinkostgeschäft „Papageno“. Ein wenig unterschätzt habe sie schon das Aufkommen, meint Angela Graumann vom „Tableau“, zumal parallel auch noch viel zu tun gewesen sei. „Aber ich würde es wieder machen.“ Ob Extrablatt, Zuccaba an Stern- und Rathausplatz oder auch Gastronomen in der Oberstadt – alle sind sich einig: „So etwas könnte jedes Jahr ablaufen.“ Oder wie es Sylvia Seidler vom Schwejk postet: „Die Stadt ist richtig zum Leben erwacht.“

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare