Lichtrouten 2010 Kuratoren ziehen Bilanz

Die Kuratoren Bettina Pelz und Tom Groll

LÜDENSCHEID - „Hier sitzen immer die, die hier immer sitzen“. So steht‘s auf einem Schild über dem ovalen Tisch im Frühstücksraum des Gasthauses Pretz. Eigentlich müsste es „saßen“ heißen, denn die, die dort in den vergangenen Tagen immer saßen, sind müde nach Hause gegangen. „Wir haben gestern Abend Abschied gefeiert, und es sind Tränen geflossen“, sagt „Lichtrouten“-Kuratorin Bettina Pelz und rührt in ihrer Teetasse.

Die „Lichtrouten 2010“ sind Geschichte. Die Künstler haben sich auf den Weg in andere Städte gemacht, viele der Installationen sind bereits abgebaut. Was bleibt, ist die Erinnerung. An hektische Monate, viele schöne Momente, an ein engagiertes und flexibles Team, an eine große, mit und an den „Lichtrouten“ gewachsene Familie. Zeit also, eine erste Bilanz zu ziehen.

„Wir haben an verschiedenen Stellen in der Stadt die Besucher gezählt. An den trockenen Abenden waren das an die 5000. Das übertrifft all unsere Erwartungen“, blickt Bettina Pelz zurück auf das Festival in der Stadt des Lichts. Teilweise habe man die angemeldeten Führungen teilen müssen, weil man mit so vielen Menschen nicht losgehen wollte. Auch der Info-Point, zum ersten Mal in einem Ladenlokal, habe sich als Empfang für die Besucher etabliert. Aus Gesprächen dort wisse man, dass ein hoher Anteil der Besucher aus dem Umland nach Lüdenscheid gekommen sei. - rudi

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