Lichtfaltung leuchtet in Lüdenscheid

„Stadt des Lichts“ lautet die Inschrift auf der Stele.

LÜDENSCHEID ▪ Die Licht-stele am Bahnhof leuchtet: Nach einem ersten Probelauf am Dienstagabend wurde die Lichtfaltung des Architektenbüros LHVH gestern in Anwesenheit zahlreicher Ratsmitglieder und einiger Bürger offiziell eingeweiht.

„Das ist eine würdige Gestaltung des Eingangs in unsere Stadt“, sagte Bürgermeister Dieter Dzewas, „ein kühner und ausgesprochen gelungener Entwurf“. Der Titel des Werkes, „Lichtfaltung“, erschließe sich auch bei Tageslicht durch die unterschiedlich schattierten Dreiecksflächen, aus denen die Stele zusammengesetzt ist. Dzewas betonte die Bedeutung des Bahnhofs als Anlaufpunkt für Besucher und viele Pendler. Weil gestern auch der „Hermann-Reitz-Platz“ eingeweiht wurde, erinnerte Dzewas ebenfalls an den Eisenbahnenthusiasten, dessen Namen der „Bahnhofsplatz“ fortan tragen soll.

Der Bürgermeister zog ein sehr positives Zwischenfazit des städtebaulichen Aufbruchs in einem Quartier, das bisher meist ein Schattendasein am Rande der Innenstadt geführt habe.

Für Gesprächsstoff sorgt die Stele bei den Anwohnern: Den Probelauf durchlief sie mit voller Helligkeit. Lichtplanerin Heike Müller versprach Abhilfe: Die Stele sei dimmbar, sagte sie ▪ thk

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