Ein leuchtender Hingucker: „SE-lightCard“ marktreif

Unternehmer Dieter Sprengel und das neueste Produkt aus seiner Tüftler-Werkstatt: die „SE-lightCard“. ▪

LÜDENSCHEID – „Wir haben weltweit im Internet geforscht – das gibt’s noch nicht, wir sind die Ersten.“ Im November ’09 hatten Dieter Sprengel, Unternehmer in der Elektronikbranche, und sein Team die erste Idee für die Sprengel-Elektronik-Licht-Karte. Nun sind nur noch letzte Details zu klären, dann ist die „SE-lightCard“ serienreif.

Für das erste selbstleuchtende Namensschild mit individueller Gestaltung liegen bereits Anfragen vor, der Gebrauchsmusterschutz ist angemeldet, der Weg zum weltweiten Patent frei.

Versuche mit Energie aus Knopfzellen hat es für den beleuchteten Hingucker fürs Revers bereits vor drei bis vier Jahren gegeben, sagt Sprengel. „Aber die Dinger waren so groß wie Zigarettenschachteln, wogen rund 150 Gramm, und nach ein paar Stunden ging das Licht aus.“ Anders die „SE-lightCard“: Schlanke 55 Gramm wiegt das Teilchen, ist so klein wie ein modernes Handy, leistet 44 Stunden lang leuchtende Arbeit und ist über einen USB-Anschluss innerhalb von drei Stunden aufladbar.

Die Gestaltung des Namensschildes mit individuellen Motiven – Schriftzüge, Firmenlogos, Wappen oder Bildchen gibt’s auf Wunsch mehrfarbig – sowie die technische Ausstattung mit erst kürzlich entwickelter Leuchtdioden-Technik und das Fräsen des robusten Kunststoffgehäuses kommen in Dieter Sprengels Unternehmen aus einer Hand. Seine Spezialisten stellen sich auf die Serienproduktion ein. „Die ’SE-lightCard’ lässt eine riesige Anwendungsbreite zu“, schwärmt der Firmenchef. Ob Messen, Konzerte, Sportveranstaltungen, Public-Viewings, Tagungen oder Seminare, ob in Hotels, im Theater oder in Nachtlokalen – sämtliche Mitarbeiter, die mit der „SE-lightCard“ ausgestattet sind, seien auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen von Kunden, Gästen oder Zuschauern als Ansprechpartner gut erkennbar.

Ein erster „Feldversuch“ hat dem Optimismus der Tüftler von der Karolinenstraße weitere Nahrung gegeben. Sprengel: „Wir haben die Geräte einfach mal bei einer Messe getragen. Sie haben sich als absolute Hingucker erwiesen. Die Leute haben uns gefilmt und fotografiert und uns mit Fragen nach der Lieferbarkeit gelöchert.“

Wer eine eigens für sich gestaltete „SE-lightCard“ möchte, muss 49,90 Euro auf den Tisch des Hauses legen. Sprengel verspricht: „Bei größeren Stückzahlen wird stark rabattiert.“

Olaf Moos

http://www.sprengel-elektronik.de

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