Letzte Fahrt für THW-Gerätekraftwagen

Im Huckepack tritt der THW-Gerätewagen seine letzte Fahrt an.

LÜDENSCHEID ▪ Einst war er mal stark wie ein Löwe, jetzt ist er total marode, konnte seine letzte Fahrt nicht einmal mehr auf der eigenen Achse in Angriff nehmen – 14 Tage vor dem offiziellen Dienstende musste er stillgelegt werden.

Die Rede ist vom Gerätekraftwagen des Technischen Hilfswerks Lüdenscheid, der kürzlich seine letzte Fahrt nur Huckepack auf dem Gerätewagen der THW-Kameraden aus Lünen antreten konnte, wie Lüdenscheids Ortsbeauftragter Klaus Cordt jetzt mitteilte. „Die Jungs und Mädels aus Lünen hantieren durchaus mit noch schwereren Sachen als wir. Für die war es ein Leichtes, den Neun-Tonner Huckepack zu nehmen. Einige Kameraden gaben dem GKW 2 das letzte Geleit.“

Nach Angaben Cordts wird der Gerätekraftwagen zur bundeseigenen Verwertungsgesellschaft gebracht, die ihn verkauft. Der letzte wurde nach Bulgarien veräußert und brachte für Motor und einige andere verwertbare Einzelteile noch Erlös: „Immerhin fließen so in die Kasse des Bundes nach 25 Jahren noch bis zu 8000 Euro“, sagt Klaus Cordt. Ein neuer, echt starker Löwe stehe übrigens im Stall, werde aber erst im Frühjahr herausgelassen.

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