Leser-Telefon-Aktion rund ums Thema Zähne

Dr. Martina Buchheister, Rudolf-Karl Trier und Bettina Ciezki (v.l.) berieten am Leser-Telefon. ▪

LÜDENSCHEID ▪ „Gesund beginnt im Mund – Lachen ist gesund“: So lautete das Motto des  Tages der Zahngesundheit. Und das Motto stand auch über der Leser-Telefon-Aktion, die der Märkische Zeitungsverlag jetzt in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für moderne Zahnheilkunde (DGMZ) durchführte.

Drei Experten – Dr. Martina Buchheister, Zahnärztin und Implantologin aus Lüdenscheid, Rudolf-Karl Trier, Zahntechnikermeister aus Lüdenscheid, und Bettina Ciezki, Zahnexpertin bei der Barmer GEK Lüdenscheid – standen den Lesern zur Seite und berieten, soweit möglich, individuell und umfassend.

Dass sie keine „Ferndiagnosen“ stellen können, war nach wenigen Anrufen klar. Ob’s die vermeintliche Druckstelle durch die alte Prothese war oder der rapide Gewichtsverlust nach dem Verlust sämtlicher Zähne im Unterkiefer – „Erste Hilfe“ gab’s gern am Telefon, danach aber auch den Verweis auf die Fachleute vor Ort.

Dabei ging es nicht immer um akute Schmerzen und die Gesundheit im Mund. Oft genug stand auch die Frage nach dem Geld im Mittelpunkt des Leser-Interesses. Was kostet Zahnersatz? Wie viel übernimmt die Krankenkasse? Diese und andere Fragen nach der Finanzierung brannten den Lesern auf den Nägeln.

Zwei inhaltliche Schwerpunkte waren außerdem auszumachen: die Themen Implantate und Parodontitis. Wenn es darum gehe, verloren gegangene Zähne zu ersetzen, biete eine Implantatversorgung heute oft die beste Lösung, weiß Dr. Martina Buchheister. Voraussetzung dafür sei allerdings, dass Zahnfleisch und Kieferknochen gesund seien. „Und gerade das ist heute leider keine Selbstverständlichkeit, wenn man bedenkt, dass eine der häufigsten Ursachen für den Zahnverlust die Zahnfleischentzündung (Parodontitis) ist.“ Die Parodontitis, die auch auf die Allgemeingesundheit negative Auswirkungen haben könne, müsse erst vollständig behandelt werden, bevor eine Implantation möglich sei. Buchheister: „Glücklicherweise sind schmerzhafte Behandlungen heute dabei meist überflüssig.“ Eine schonende und zugleich hoch wirksame Methode zur Behandlung von Parodontitis sei der Einsatz des Dentallasers: Die Energie des Laserlichtes töte Bakterien zuverlässig ab. Betroffenes Gewebe könne somit nahezu keimfrei gemacht werden, so dass die Entzündung nicht weiter voranschreite. Durch die Keimarmut seien die Wundflächen nach der Behandlung sauber und heilten wesentlich schneller ab. nach dem Einsatz der Implantate bestünden gute Aussichten auf einen festen Biss und ein unbeschwertes Lächeln – ein Leben lang.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare