Lennerockers heizen im Dahlmann-Saal ein

Frank Butgereit sorgte für Stimmung.

Lüdenscheid - Die „Lennerockers“ aus Hohenlimburg stehen seit ihrer Gründung im Jahr 1984 für handgemachten Rock’n Roll und Rockabilly, eine Musikrichtung, die heute längst nicht mehr so oft anzutreffen ist wie noch in den 80er-Jahren.

Dennoch hat die Kult-Band, die auf ihren Konzerten für Stimmung sorgt, eine feste Fan-Gemeinde, die auch bei ihrem jüngsten Konzert im Saal der Gaststätte Dahlmann wieder in großer Zahl mit von der Partie war.

Durch den Umstand, dass diesmal Chuck Shoker am Slap-Bass nicht mit dabei sein konnte, hatten sich die verbleibenden Band-Mitglieder für eine kleine Umbesetzung entschieden – da die Musiker jedoch größtenteils mehrere Instrumente beherrschen, stellte das kein großes Problem dar. So nahm Michael „Ele“ Koch, der ansonsten neben dem Gesangsmikro auch am Banjo aktiv ist, am Klavier Platz, während Pianist Stefan Koch den Bass-Part übernahm (allerdings mit der Bassgitarre und nicht mit dem Kontrabass, den sein fehlender Band-Kollege sonst auf spektakuläre Weise bedient).

Frank Butgereit (Gitarre) und Dirk Mankel (Schlagzeug) waren dagegen an ihren angestammten Plätzen zu sehen und zu hören, wobei Butgereit gerne den Part als Stimmungskanone übernahm und den Rockabilly-Fans als aufgekratztes HB-Männchen der Truppe ordentlich einheizte.

Musikalisch servierten die Hohenlimburger einmal mehr jene Mischung, die ihren Anhängern das Adrenalin in die Adern schießen lässt und die immer wieder auch die Line- und Squaredancer auf den Plan ruft. Denn der rasante Rockabilly- und Rock’n Roll-Sound, der hin und wieder auch einen Abstecher in klassische Country-Gefilde beinhaltet, regt stark dazu an, ein Tänzchen aufs Parkett zu legen. Auf der Setliste standen an diesem Abend natürlich diverse Klassiker wie der Cajun-Hit „Jambalaya“ in der Hank-Williams-Variante, eine gemütliche Fassung des Songs „Hang down your head, Tom Dooley“ sowie der „Tennessee-Rock’n Roll“, aber auch Eigenkompositionen der Musiker wie zum Beispiel das rasante„Rock’n Roll Ruby“. Als nächstes kommen im Saal die Karneval-Fans auf ihre Kosten, und zwar beim Fummel-Tummel-Ball am Donnerstag ab 18 Uhr. -  bot

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