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Leerstand in Lüdenscheid beseitigt: Neue Betreiber für beliebtes Eiscafé

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Von: Hans-Georg Gottfried Dittmann

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Neues Konzept für die Wilhelmstraße in Lüdenscheid: Jasmin Schmidt und Georgios Gesiopoulos bieten nach dem Umzug vom Rosengarten mehr als Eiscreme und Waffeln an.
Neues Konzept für die Wilhelmstraße: Jasmin Schmidt und Georgios Gesiopoulos bieten nach dem Umzug vom Rosengarten mehr als Eiscreme und Waffeln an. © Cedric Nougrigat

Ein einfacher Umzug wäre wahrscheinlich zu Fuß möglich gewesen: Vom Eiscafé Rialto an der Jockuschstraße 1 bis zur Wilhelmstraße 20 geht man laut Google Maps 53 Meter.

Lüdenscheid – Doch an der neuen Adresse in der Lüdenscheider Innenstadt erinnert nichts mehr an das alte Geschäft, auch der Name ist neu: Café mou.

Einzig Inhaber und Personal sind unverändert geblieben. „Im Rialto gab es Eis und Waffeln – und sonst nichts“, übertreibt Inhaberin Jasmin Schmidt ein bisschen. Im Café mou stehen dazu noch Torten, Pasta oder Sandwiches auf der Karte. Aktiv habe das Paar nicht nach neuen Räumlichkeiten gesucht. „Der Vermieter ist im Sommer auf uns zugekommen, ob wir uns vorstellen könnten, umzuziehen“, sagt Georgios Gesiopoulos.

Bis Schmidt und ihr Lebensgefährte an Allerheiligen ihre Türen öffnen konnten, musste viel gemacht werden. „Insgesamt haben die Arbeiten am neuen Standort etwa drei Monate gedauert“, schätzt Gesiopoulos. Bei einigen Terminen sei es eine regelrechte Punktlandung gewesen. „20 Minuten bevor das Ordnungsamt kam, waren die Handwerker noch in der Küche zugange“, sagt die 38-Jährige.

Auch die Möbel seien erst zwei Tage vor der Eröffnung geliefert worden, ergänzt Gesiopoulos. Planmäßig eröffnet wurde am Montag, 1. November, dennoch. Ohne die Hilfe von Schmidts Vater und des Vermieters wäre dieser Termin nicht zu halten gewesen, ist sich das Paar sicher.

Eine Verschnaufpause gönnen sich die beiden nicht. „Wir haben keinen Ruhetag“, sagt Schmidt, nur an hohen Feiertagen, wie der Erste Weihnachtsfeiertag, sei es möglich, dass die Türen an der Wilhelmstraße geschlossen bleiben.

Ansonsten können die Gäste zwischen 9 und 20 Uhr in das Café mou kommen und sollen sich dort wohlfühlen. „Wir versuchen jedes Publikum anzusprechen“, erklärt Schmidt. So sei beim Umbau darauf geachtet worden, den hinteren Bereich möglichst unverändert zu lassen, damit sich die Stammgäste weiterhin wohlfühlen. Gleichzeitig sei zur Fensterfront hin ein Bar- und Lounge-Bereich entstanden.

Anders als beim Vorgänger-Betrieb, dem Eiscafé Cortina, werde der erste Stock nicht für die Gastronomie genutzt. Noch nicht. „Wir müssen erst einmal schauen, wie sich das Geschäft entwickelt“, sagt Gesiopoulos. Nach drei Tagen sei einfach noch keine seriöse Prognose möglich. „Uns ist klar, dass wir erst einmal eine Weile durchhalten müssen“, sagt Schmidt und blickt positiv in die Zukunft. „Wir sind gespannt, aber optimistisch.“

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