Sieht nicht mehr aus wie ein Fuchs

Ein Lebenszeichen! Fotos von verschwundenem "Bash" aufgetaucht

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Das Foto zeigt "Bash" am vergangenen Wochenende.

Lüdenscheid – Seit mehr als vier Monaten läuft die Suche nach Hund „Bash“ in Lüdenscheid, Kierspe und Umgebung. Der damals zehn Monate alte Rüde wurde am 12. Januar als vermisst gemeldet. Jetzt tauchte er wieder auf. 

Nachdem das Tier den harten Winter überstanden hatte, gab es zuletzt deutlich weniger Sichtungen, so dass die Mitarbeiter des Tierschutzvereins Lüdenscheid schon befürchteten, dass sie einem „Phantom hinterherjagen“. 

Auch dieses Foto zeigt den scheuen Hund. 

Am Sonntag schließlich folgte die gute Nachricht für die zahlreichen Tierfreunde, die mittlerweile Anteil am Schicksal des „Ausreißers“ nehmen: „Mit Sicherheit können wir im Moment sagen: Er lebt“, schrieb das Tierheim Dornbusch auf seiner Facebook-Seite. 

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Diesmal wurde der Hund nicht nur beobachtet, sondern auch fotografiert. Wichtigste Erkenntnis für die Tierschützer: „Bash“ hat sich äußerlich verändert, ist zu einem „stattlichen, erwachsenen Rüden“ herangewachsen, der seine rötliche Färbung verloren hat. „Er ist nicht mehr mit einem Fuchs zu verwechseln“, sagt Tierheim-Leiterin Anna-Lena Pieper. Er hat nun helleres, längeres Fell.

Der Hund hat sich äußerlich verändert. Das Fell ist deutlich heller. 

Bislang sei es nicht gelungen, „Bash“ einzufangen, aber „wir geben die Hoffnung nicht auf.“ Zuletzt schaute der aus Rumänien stammende Hund interessiert zu, als die Tierschützer eine Futterstelle einrichteten, suchte dann aber doch das Weite. „Er ist schon ziemlich schlau“, sagt Pieper.

Seit vier Wochen in der Wildnis: Eine ganze Stadt sucht Bash

Daher sind die Tierschützer weiter auf Sichtungen angewiesen (Tel. 01 60/91 38 19 85), um ihm vielleicht irgendwann einen Schritt voraus zu sein. In keinem Fall sollten Bürger selbst versuchen, das scheue Tier einzufangen. 

"Versucht nicht, ihn zu fangen"

Anna-Lena Pieper formuliert einen dringenden Appell: „Bitte ignoriert ihn. Geht nicht auf ihn zu. Versucht nicht, ihn zu locken oder zu fangen. Das toleriert er nicht und entfernt sich sofort aus dem Gebiet, in dem er sich aufhält.

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