Feuerwehr-Einsatz am Dienstagabend in der Lüdenscheider Karlsstraße

Vor lauter Müll keine Katze zu sehen: Tierretter in der Zwickmühle

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Lüdenscheid - Zu einem Tierrettungs-Einsatz wurde die Lüdenscheider Feuerwehr am Dienstagabend in die Karlsstraße gerufen. Dort war einem Anwohner sein zehn Wochen altes Kätzchen, das er erst am gleichen Tag bekommen hatte, von der Schulter gesprungen und hatte das Weite gesucht. Laut Augenzeugen war der kleine Stubentiger hinter einem Trafohäuschen verschwunden.

Der Feuerwehr wurde erklärt, die Katze sei "in einen Mauerspalt gerutscht". So stellte sich die Situation vor Ort allerdings nicht dar...

Der beschriebene Mauerspalt entpuppte sich als Lücke zwischen Trafohäuschen und angrenzenden Mauern – mit einem Abstand von jeweils mehr als 20 Zentimetern. 

Allerdings hatte sich dort sehr viel Müll angesammelt. Obgleich die Feuerwehr zu Tierrettungen stets bereit ist: Hier konnte sie nichts ausrichten.

Frischgebackener Katzenpapa kann nur hoffen

Die Katze war schlichtweg nicht zu sehen - und Platz genug, sich selbst zu befreien, wäre für sie auch gewesen. Sie hätte jederzeit selbständig aus dem Versteck kommen können, sofern sie sich überhaupt dort aufhielt und Lust dazu gehabt hätte. 

So blieb den Einsatzkräften nichts anderes übrig, als wieder einzupacken. Mit diesem Ergebnis war der frischgebackener Katzenpapa natürlich nicht glücklich und hofft nun auf die freiwillige Rückkehr seines Haustieres.

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