Masten umgenietet, Vorderrad abgerissen

Lauter Knall weckt Mann - dumm nur, dass er am Steuer seines Autos schlief

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[Update, 12.20 Uhr] Ein lauter Knall hat am Dienstagnachmittag einen Mann aus dem Schlaf gerissen. Dumm nur, dass er sein Nickerchen am Steuer seines Autos gehalten hatte - und der Knall vom Zusammenstoß mit einer Laterne zeugte...

Lüdenscheid - Offenbar völlig übermüdet war ein 58-jähriger Autofahrer am Dienstagnachmittag auf der Herscheider Landstraße unterwegs – und baute einen schweren Unfall. 

Der Mann – über dessen Herkunft gibt die Polizeipressestelle keine Auskunft – befand sich zwischen Piepersloh und Bierbaum-Kreuzung, als ihm nach längerem Kampf gegen den Schlaf um 16.23 Uhr die Augen zufielen. Sein Wagen – auch über den Fahrzeugtyp schweigt die Polizei – touchierte zuerst einen Banner- und danach einen Laternenmasten und kam erst 50 Meter hinter der Unfallstelle mit vorne rechts abgerissenem Rad zum Stehen. 

Die Feuerwehr brachte den Bannermasten „kontrolliert zu Boden“, wie es heißt. Monteure der Stadtwerke klemmten den Strom der Laterne ab, auch diesen Masten sägten Feuerwehrleute ab. 

Der Unfallverursacher zog sich lediglich leichte Verletzungen zu. Der Wagen musste abgeschleppt werden. Auch über die Höhe des Sachschadens erteilt die Polizei keine Auskunft. Weitere Verkehrsteilnehmer wurden nicht in den Unfall verwickelt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Hagen wurde der Führerschein sichergestellt. Hinweise auf Alkoholkonsum oder zu schnelles Fahren ergaben sich nicht. 

Die Polizei warnt: „Wer zu müde ist zum Fahren, der sollte sich keinesfalls ans Steuer eines Autos setzen."

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