Lasterfahrer verhindert auf A 45 Sturz in die Tiefe

LÜDENSCHEID – Nach einem Unfall auf der Sauerlandlinie in Höhe der Anschlussstelle Lüdenscheid am Dienstag gegen 19 Uhr war die Autobahn in Richtung Frankfurt für mehrere Stunden nur eingeschränkt befahrbar. Nach Angaben der Autobahnpolizei entstand ein Sachschaden von circa 61 000 Euro.

Ein 36-jähriger Hagener war nach Angaben der Unfallbeteiligten und Zeugen mit seinem Skoda auf dem linken von drei Fahrstreifen unterwegs. Als er auf den mittleren Fahrstreifen wechselte, verlor er auf der rutschigen Fahrbahn die Kontrolle über sein Auto, geriet ins Schleudern und stieß gegen die linke Fahrzeugseite eines auf der rechten Spur fahrenden Lasters. Der 54-jährige Lkw-Fahrer aus Hamm hatte das Geschehen teilweise beobachtet, konnte jedoch nicht ausweichen. Bei dem Zusammenstoß lenkte er sein Fahrzeug geistesgegenwärtig nach links, um nicht das vor ihm befindliche Brückengeländer der Talbrücke Rahmedetal zu durchbrechen, dann stürzte der Laster auf die Seite. Der leicht verletzte Mann konnte erst mit Hilfe von Rettungsleitern aus seinem Führerhaus klettern. Der Hagener zog sich ebenfalls leichte Verletzungen zu.

Eine 59-jährige VW-Fahrerin, die den Unfall telefonisch gemeldet hatte, gab an, dass sie zum Unfallzeitpunkt auf dem mittleren Fahrstreifen in ihrem Auto gefahren war und dem Unfall so gerade eben noch über den linken Fahrstreifen ausweichen konnte. Allerdings wurde ihr Auto vermutlich aufgrund umher fliegender Trümmerteile ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen.

Durch den stark beschädigten Wagen und den umgekippten Lkw blieben der rechte und der mittlere Fahrstreifen bis gegen 22.30 Uhr gesperrt. Der Verkehr wurde einspurig an der Unfallstelle vorbei geführt. Es bildete sich ein Rückstau von bis zu vier Kilometern.

Auch die Lüdenscheider Feuerwehr war mit den Einsatzkräften der Hauptwache und des Löschzuges Oberrahmede vor Ort, um die Unfallstelle auszuleuchten und ausgelaufene Betriebsstoffe abzustreuen.

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