Anlieger bleiben abgeschnitten

Langzeitbaustelle im MK: Teure Schranke hilft Anwohnern nicht weiter

Busfahrer mit Verbotsschild
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Noch müssen die Fahrer der MVG-Pendelbusse die Absperrpfosten am oberen Ende der Straße Am Kamp von Hand ausheben und wieder einsetzen. Das soll sich jetzt ändern.

Voraussichtlich noch bis zum Jahresende werden die Sanierungsarbeiten der Halverstraße (B 229) zwischen Brügge und Ostendorf für erhebliche Einschränkungen sorgen.

Lüdenscheid - Anlieger der Straße Am Hohberg bleiben von der direkten Verbindung zwischen Ostendorf und Volmetal abgeschnitten. Erleichterungen für Busfahrer, die die Wohnstraße Am Kamp befahren dürfen, lassen trotz einer Ankündigung aus dem Rathaus auf sich warten.

Für Dienstag war die Anlieferung einer Schrankenanlage für die obere Einmündung Am Kamp geplant, für heute deren Inbetriebnahme. Der Schlagbaum, teilt Stadt-Pressesprecher Sven Prillwitz mit, „lässt sich per Fernbedienung steuern. Zugriff darauf sollen ausschließlich die MVG und Rettungsdienste haben“.

Noch müssen die Fahrer der kleinen Pendelbusse die Pfosten von Hand ausheben und wieder einsetzen. Am Nachmittag war die Schrankenanlage noch nicht vor Ort angekommen.

Ob alte Absperrpfosten oder moderne Schranke – wegen der engen Straßenführung Am Kamp bleibt die Strecke nach Angaben der Stadtverwaltung für den allgemeinen Durchgangsverkehr weiterhin gesperrt. Doch wenigstens für Fahrradfahrer ist die Sackgasse nun freigegeben.

Die Stadt hat nach einem einstimmigen Beschluss, den der Bau- und Verkehrsausschuss im Juni gefasst hat, nun ein entsprechendes Schild aufgestellt. Radler müssen jetzt nicht mehr befürchten, von der Polizei kostenpflichtig verwarnt zu werden, wenn sie von ihrer Wohnung am Hohberg zum Einkaufen auf dem kürzesten Weg in Richtung Volmestraße rollen.

Autofahrer aus der kleinen Siedlung an der Stadtgrenze zu Halver sind jedoch für die nächsten Monate gezwungen, lange Umwege über Halver und Oberbrügge oder Schalksmühle zu nehmen.

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