Umleitungen in Lüdenscheid

Hilfe für Auswärtige: Hinweisschilder zum Stern-Center?

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5600 Quadratmeter Fahrbahn wurden allein an der Altenaer Straße/Bahnhofstraße im Vollausbau erneuert.

Lüdenscheid - In Abstimmung mit der Polizei und der Stadt soll ausgelotet werden, ob im Bereich Schafsbrücke an der Altenaer Straße oder an der Heedfelder Straße Hinweisschilder aufgestellt werden, wie gerade auswärtige Verkehrsteilnehmer angesichts der baustellenbedingten Umleitung in der Stadt den Weg ins Stern-Center finden.

Das teilte das Leitungsteam des Landesbetriebs Straßen.NRW am Mittwoch im Bau- und Verkehrsausschuss mit. Die Wegführung ist angesichts der großräumigen Umleitung nicht ganz einfach. 

Beeinträchtigungen während der Bauphasen am Tunnelportal, sprich: Altenaer Straße, die möglichst Mitte Oktober abgeschlossen werden sollen, aber auch an der Lennestraße/Elsa-Brändström-Straße, standen aus den Reihen der SPD, der CDU und der Alternative für Lüdenscheid (AfL) in der Kritik.

Inzwischen hat sich die Lage zum größten Teil entzerrt. „Erfahrungsgemäß gibt es bei der Einrichtung einer Umleitung in den ersten Tagen immer Probleme“ betonte Olaf Bühren vom Landesbetrieb.

„Verkehrsteilnehmer fahren ihre Strecken wie gewohnt und merken erst, wenn sie vor einer Absperrung stehen, dass es nicht weiter geht.“ Angesichts dessen regte Fabian Ferber (SPD) eine bessere Kommunikation der Veränderungen über die Sozialen Medien an.

„In den LN und Come-on ist das sehr ausführlich beschrieben worden. Auch Informationsveranstaltungen hat es im Vorfeld gegeben, die kaum in Anspruch genommen wurden. Da waren wir fast unter uns“, sagte sein Kollege Carsten Spreemann.

Das sei für ihn auch ein gutes Zeichen, dass Informationen vorab – zum Beispiel durch die Verteilung von Handzetteln oder persönliche Ansprachen – sehr gut angenommen worden seien. „Ansonsten sind wir eine Behörde, die fürs Bauen zuständig ist. Der Auftritt in Sozialen Medien ist nicht unsere erste Kompetenz.“

Die Arbeiten in der gesperrten Tunnelröhre hätten begonnen, betonte Projektleiterin Nadja Hülsmann, auch wenn das nicht so deutlich für die Öffentlichkeit sei. „Es geht jetzt erst einmal darum, den Instandsetzungsbedarf zu ermitteln.“

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