Gefahr für Fußgänger auf Sauerfelder Straße

Immer wieder überqueren Fußgänger die Sauerfelder Straße und bringen sich dabei in Gefahr.

LÜDENSCHEID ▪ Bis zur nächsten Sitzung des Bau- und Verkehrsausschusses will die Stadt klären, ob es bauliche Möglichkeiten gibt, die Überquerung der Sauerfelder Straße oberhalb der Bushaltestelle zu stoppen. Denn die Lage bleibt brisant. Passanten laufen weiterhin munter über die Fahrbahnen.

Björn Weiß (CDU) brachte das Thema am Mittwoch auf die Tagesordnung, als es um die Einrichtung einer möglichen Tempo 30-Zone zwischen Hohfuhrstraße und Jockuschstraße ging. „Das kann doch so nicht weitergehen. Da muss man mehr kontrollieren und das auch mal ahnden“, forderte er. Karin Löhr (SPD) hatte gar im Mittelstreifen eine Lücke ausgemacht, die die Fußgänger ebenfalls nutzten, um die Sauerfelder Straße zu passieren. Hans-Jürgen Badziura, Fachdienstleiter Umweltschutz und Freiraum, erklärte, die Lücke sei entstanden, weil dort Kabelarbeiten hätten erledigt werden müssen. „Sie wird wieder geschlossen.“

Unabhängig davon erteilte der Ausschuss der Stadt den Auftrag, bis zur nächsten Sitzung Möglichkeiten auszuloten, wie man das gefährliche Überqueren unterbinden kann. Martin Bärwolf, Fachbereichsleiter Planen und Bauen, sagte, seine Abteilung werde dies gerne aufgreifen, betonte aber auch: „Entsprechende Vorschläge müssen in den Haushaltsplanberatungen berücksichtigt werden.“

Denn mögliche bauliche Maßnahmen sind nicht umsonst zu haben. „Selbst 5000 Euro sind eine Hausnummer“, erinnerte Bärwolf an die angespannte Haushaltslage und den strengen Blick der Sparberater auf den städtischen Nothaushalt.

Große bauliche Veränderungen sind zwischen Sparkasse und der Ampelanlage an der Medardus-Kirche ohnehin schwer vorstellbar. Polizei und Ordnungsamt sollen zunächst einmal stärker kontrollieren und Fußgänger ansprechen und sie auf die Gefahren hinweisen. „Vielleicht lassen sich die negativen Gewohnheiten ja wieder zurückschrauben, die sich während des Umbaus des Sauerfeldes eingeschlichen haben“, hofft Sachbearbeiter Christian Hayer.

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