LSG lädt zum Neujahrsempfang ein

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Zeit für Gespräche – das wollten die Verantwortlichen der LSG ihren Gästen vor allem bieten. ▪

LÜDENSCHEID ▪ Erneut lud Schützenoberst Friedrich-Karl Schmidt alle Mitglieder der Lüdenscheider Schützengesellschaft (LSG) ein, sich an der Gestaltung der Zukunft der Gesellschaft zu beteiligen.

„Es hat sich gelohnt, dass wir in 2012 versucht haben, neue Wege zu finden. Weiter so!“, sagte er gestern Vormittag beim Neujahrsempfang, zu dem sich rund 200 Gäste in der Schützenhalle eingefunden hatten.

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Neujahrsempfang der LSG

Für ein gemütliches Ambiente in der großen Halle sorgte – neben den angenehmen Temperaturen durch die neue Fußbodenheizung, wie Schmidt betonte – ein großes Banner, das den vorderen Bereich abteilte. Davor war direkt die Bühne aufgebaut, auf der die Band „Jazz it up“ der Music Store Musikschule den musikalischen Rahmen für den Empfang bot. Dieser sollte, so betonte Schmidt, vor allem Gelegenheit sein, bei Gesprächen ein „paar schöne Stunden zu verleben“.

Die jungen Musiker auf der Bühne animierten den Schützenoberst gleich zu neuen Ideen: Die Band und die Jungschützen könnten doch gemeinsam eine Party organisieren, bei der ausdrücklich keiner „Ü-70“ dabei sein sollte – dafür gab es es dann doch den einen oder andere Protest der älteren Gäste des Empfangs. Während das eher scherzhaft gemeint war, nahm Schmidt einen weiteren Appell durchaus ernster: Er forderte die Mitglieder auf, mehr Dinge über Kompaniegrenzen hinweg auf die Beine zu stellen und das „Kompanie-Denken“ aufzugeben. Entscheidend sei, etwas zusammen zu machen. „Wo man sich trifft, ist egal, nur dass man sich trifft, ist wichtig.“ Der Schützenoberst sagte weiter: „Einigkeit macht stark – alles andere ist Quark.“

Bürgermeister Dieter Dzewas machte den Veranstaltern gleich zwei Komplimente. Eines galt den Organisatoren des „Wigginghausen“-Konzertes zu Gunsten der Lebenshilfe, denen es gelungen war, die Traditionsveranstaltung nach einem Jahr Pause wiederzubeleben. Das zweite Kompliment galt der LSG selbst für ihr Engagement für die denkmalgeschützte Halle am Loh. In den vergangenen Jahren und Jahrzehnten sei viel unternommen worden, nicht nur um diese zu erhalten, sondern auch, um sie „zeitgemäß weiterzuentwickeln“. Er warb um „möglichst breite Unterstützung, das schöne Denkmal weiter zu nutzen.“

Das Lob beider Redner galt dem Engagement der Sternsinger, von denen eine Gruppe beim Empfang Spenden für das in diesem Jahr unterstützte Projekt in Tansania sammelte. ▪ gör

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