Lüdenscheider gefasst: Nikotinsucht verhindert Smartphone-Diebstahl

Lüdenscheid/Dortmund - Weil ein Reisender in einer Regionalbahn rauchte, wollte ein Bahnmitarbeiter ihn auf das Rauchverbot hinweisen. Auf dem Weg zu dem Raucher beobachtete er einen Smartphone Diebstahl und konnte einen Tatverdächtigen festhalten.

Am Samstagmorgen gegen 7.30 Uhr beobachtete der 40-jährige Triebfahrzeugführer in einer Regionalbahn (RB 10465) zwischen Dortmund und Lüdenscheid, wie ein Reisender im Zug rauchte. Um seinen Fahrgast auf das Rauchverbot hinzuweisen verließ er beim Halt des Zuges im Bahnhof Rummenohl den Führerstand.

Auf dem Weg durch den Zug konnte der 40-Jährige dann beobachten, wie ein Taschendieb die Kleidung eines schlafenden Fahrgastes durchsuchte und ein Smartphone entwendete. Mit diesem wollte er sofort den Zug verlassen. Dabei fiel ihm das Gerät jedoch auf den Boden.

Weil mittlerweile das 19-jährige Diebstahlsopfer aus Lüdenscheid erwachte und auf die Situation aufmerksam geworden war, bat er den Triebfahrzeugführer um Hilfe. Bis zum Eintreffen der Bundespolizei konnte der Dieb festgehalten werden.

Bei diesem handelte es sich um einen 23-Jährigen ebenfalls in Lüdenscheid wohnhaften Mann, welcher der Bundespolizei bereits wegen ähnlicher Smartphone Diebstähle bekannt ist. Bei den Taten hatte er sich immer wieder schlafende Reisende als Opfer ausgesucht.

Die Bundespolizei leitete gegen den wegen mehrfacher Diebstahlsdelikten polizeibekannten Lüdenscheider ein Ermittlungsverfahren wegen schweren Diebstahls ein. Die Ermittlungen dauern an. - eB

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