Kuratorium verabschiedet Dr. Wolfgang Schröder

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Die Kuratoriums-Vorsitzende Anette Schwarz verabschiedete gestern Dr. Wolfgang Schröder. ▪

LÜDENSCHEID ▪ Es war seine letzte Sitzung mit dem Kuratorium des Zeppelin-Gymnasiums – kein Wunder also, dass die Versammlung im Ratssaal geprägt war von Lobes- und Dankesworten. Mit einem Gutschein und vielen netten Worten verabschiedete Kuratoriums-Vorsitzende Anette Schwarz Sozialdezernent Dr. Wolfgang Schröder.

„Es gibt viele Bereiche, die sie entscheidend mit vorangetrieben haben“, erinnerte Schwarz unter anderem an den Bau der Pausenhalle oder die Einführung der Übermittagsbetreuung.

Schröder selbst, der damit gerechnet hatte, „dass ihm die Leviten gelesen werden“, zitierte den Fußballer Lukas Podolski: „Man ist befallen von Gefühlen, wo man nicht beschreiben kann.“ Sein Beitrag an den genannten Dingen sei zu hoch angesetzt, auch wenn ihm das Zeppelin-Gymnasium nicht zuletzt wegen seiner „historischen Monumentalität“ immer sehr nah gewesen wäre.

„Mein Wunsch ist es, dass Zepp und Scholl eine Einheit werden, gleichwohl aber ihre Unterschiede erhalten bleiben. Denn nur durch den Mut zur Profilierung kann man heute noch gewinnen.“

Hinsichtlich des Schulentwicklungsplanes freute sich der Dezernent, dass man mit den Anmeldezahlen keine Überraschung, sondern eine Bestätigung erlebt habe. Reinhard Merkschien vom Schulverwaltungsamt nannte dem Kuratorium noch einmal die Zahlen der künftigen Fünftklässler, bei denen gerade das Zeppelin-Gymnasium einen hohen Lüdenscheider Anteil an Kindern verzeichne: Von den 85 Neuanmeldungen kämen 18 aus anderen Kommunen. „Es ist schön, dass sich das Zeppelin-Gymnasium, wie auch die anderen Gymnasien, so großer Beliebtheit erfreut“, resümierte Anette Schwarz. Sie begrüßte es, dass in der aktuellen Prioritätenliste für erforderliche Baumaßnahmen auch Fassadenarbeiten an der Turnhalle sowie die Renovierung von Klassenräumen vorgesehen sind.

Schulleiter Dr. Stefan Werth gab bekannt, dass derzeit die Bewerbungen für zwei Lehrerstellen liefen und man „guter Dinge“ sei, diese auch adäquat besetzen zu können. ▪ Kerstin Zacharias

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