Die neue Spielzeit im Kulturhaus

Diese Dame bittet zum Tanz

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"Cabaret" gehört zu den Höhepunkten der kommenden Spielzeit.

Lüdenscheid – In das Berlin der der „Goldenen Zwanziger“ entführt das Ensemble des Hessischen Landestheaters Marburg in der kommenden Spielzeit die Gäste im Kulturhaus. „Cabaret“ gehört zu den den Höhepunkten der Aboreihe C. Verbunden wird die Inszenierung um das glamouröse Leben der Spreemetropole mit einem Tanzabend im Kulturhaus.

Laura Wieczorek (Produktionsassistentin) und Thomas Biedebach (Technischer Leiter) stellten am Donnerstagabend für die erkrankte Kulturhausleiterin Rebecca Egeling im Kulturausschuss vor, was Lüdenscheid in der nächsten Spielzeit erwartet. In der gleichen Aboreihe wartet mit „Marlow“ ein weiterer Höhepunkt auf die Freunde des Klassikers „Babylon Berlin“.

 Das Landestheater Castrop-Rauxel zeigt die Inszenierung nach Volker Kutscher. Der Abend wird ebenfalls verbunden mit einem Tanzevent und einer entsprechenden Gastronomie. Ohnehin hat sich das Kulturhausteam wieder gastronomische Verbindungen zwischen Abendessen und einer Theateraufführung einfallen lassen, die in der laufenden Spielzeit stets gut gebucht waren. Die besten Szenen von Loriot stehen auf dem Programm, eine „Night of the Proms“ mit der Philharmonie Südwestfalen, ein Meisterkonzert an der Orgel in der Erlöserkirche und für den Theaternachwuchs Begegnungen mit den Olchis, mit Ronja, Räubertochter, Pünktchen, Anton und dem Raben Socke.

Neu im Kinderabo ist ein Kinderkonzert mit dem Titel „Wie geht Filmmusik“. Im Zentrum steht dabei Zauberlehrling Harry Potter. Gleich zwei Lüsterklemmen-Gewinner sind mit ihren Gastspielen vorgesehen: Der aktuelle Gewinner Kolja Fach und der Vorjahresgewinner Stefan Danziger, der seinen Preis aus Krankheitsgründen nicht abholen konnte.

Man müsse allerdings den beständigen Abonnentenrückgang kritisch beobachten und auch, ob das Programm so gestaltet ist, wie sich die Bürger das wünschen, gab der Kulturausschussvorsitzende Norbert Adam am Ende zu bedenken, bevor sich der Ausschuss vorbehaltlich der Zustimmung des Rates für den Spielplan und dessen rund 360 000 Euro Kosten aussprach. Frisch auf dem Tisch der Zentralen Gebäudewirtschaft ist das Brandschutzkonzept für den Markt der Bücherei. Andreas Beckmann (ZGW) konnte, so schickte er voraus, bislang nur grob darüber lesen, um dem Ausschuss den weiteren Verlauf der Dinge zu erläutern. Aber es sehe alles „sehr positiv“ aus.

Unisono mit Martin Bärwolf (Fachbereich Planen und Bauen) stellte er klar, dass man zunächst Baumaßnahmen zum Beispiel für neue Fluchtwege, Sicherheitsbeleuchtung oder auch die Umrüstung des Belüftungssystems für den Brandfall ausloten muss, um zu einer soliden Kosteneinschätzung zu kommen. Liegt diese vor, müsse die Finanzierung geklärt und danach die Gelder gesichert werden, um am Ende einen Bauantrag einreichen zu können. Das Thema kommt in der Kulturausschuss-Sitzung Ende Mai wieder auf den Tisch.

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