Medienbericht: Engagement am Teo-Otto-Theater

Hat Kulturhausleiterin Egeling bald einen Job in Remscheid?

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Kulturhausleiterin Rebecca Egeling an ihrem Schreibtisch im Kulturhaus.

Lüdenscheid - Lüdenscheids Kulturhausleiterin Rebecca Egeling blies zuletzt der Wind aus der Kommunalpolitik schwer ins Gesicht. Bald wird sie laut einem Medienbericht woanders arbeiten.

Wie RP Online berichtet, wird sie eine Stelle am Remscheider Teo-Otto-Theater übernehmen. Egeling war für die LN-Redaktion nicht zu erreichen. 

„Wie ich der RP Online entnehmen konnte, wird Rebecca Egeling neue Leiterin des Teo-Otto-Theaters in Remscheid. Eine Kündigung ihres Arbeitsverhältnisses ist sicherlich noch nicht erfolgt, da ich davon ausgehe, dass über eine solche Entwicklung seitens der Verwaltung zumindest die Fraktionsvorsitzenden und der Kulturausschussvorsitzende kurzfristig informiert worden wären.“

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Mit einer E-Mail, unter anderem an Norbert Adam als Kulturausschussvorsitzendem, Bürgermeister Dieter Dzewas und Kulturdezernent Thomas Ruschin, reagierte am Dienstagmittag der CDU-Vorsitzende Oliver Fröhling auf die Nachricht, dass Kulturhausleiterin Rebecca Egeling zum 1. Oktober die künstlerische Leitung des Teo-Otto-Theaters in Remscheid übernehmen soll.

Zuvor war im Internetportal der Rheinischen Post (RP Online) verbreitet worden, dass sich die 38-Jährige gegen sechs Mitbewerber in der Endrunde durchgesetzt habe. Das Teo-Otto-Theater bietet einen international orientierten Spielplan mit Veranstaltungen aus den Bereichen Oper, Operette, Konzert, Musical, Schauspiel, Klassischer und Moderner Tanz, Zirkustheater, Show und Comedy, Kinder- und Jugendtheater sowie Lesungen.

Vorstellung am Dienstag kurzfristig abgesagt

Nach dem Bericht von RP Online sollte Egeling am Dienstag offiziell als neue künstlerische Leiterin der Remscheider Öffentlichkeit vorgestellt werden, der Termin wurde allerdings kurzfristig abgesagt. Fröhling weiter: „Zudem habe ich erfahren, dass Frau Egeling daran interessiert sei, beide Aufgaben gleichzeitig zu erfüllen, da es sich bei der Stelle in Remscheid lediglich um eine halbe Stelle handelt.

Ich gehe davon aus, dass weder die Verwaltung noch die Politik einem solchen Ansinnen zustimmen würde. Schließlich haben die Erfahrungen der letzten Monate deutlich gezeigt, dass die Leitung des Kulturhauses recht anspruchsvoll und – nach Aussagen der aktuellen Stelleninhaberin – äußerst zeitaufwendig ist. Da am Donnerstag bekanntlich der Kulturausschuss tagt, wird die Verwaltung dort sicherlich über den aktuellen Stand umfassend berichten.“

In Remscheid war im Spätwinter eine halbe Stelle ausgeschrieben worden, um das Programm des Theaters aus Gastspielen mit etwas über 100 Vorstellungen in der Saison zu gestalten.

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