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Neue Freiheit: Maskenpflicht im Kulturhaus fällt 

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Von: Jutta Rudewig

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Maske Kulturhaus Lüdenscheid
Die Maskenpflicht während der Veranstaltungen im Kulturhaus ist gefallen. Bis zum Platz ja, aber danach darf durchgeatmet werden. © Montage: Nougrigat

Der Theater-Sonntagabend war für das Team des Kulturhauses der Test: Per Ansage wurden die Besucher informiert, dass man ab sofort die Mund-Nasenbedeckung am Sitzplatz abnehmen darf. Damit fällt die Maskenpflicht im Saal – und nahezu alle Besucher, so Thomas Biedebach, technischer Leiter des Kulturhauses, atmeten maskenlos durch.

Lüdenscheid - Die in Aussicht gestellten Lockerungen im Kulturhaus umfassen mehrere Bereiche. Zum Beispiel den der Abonnenten: Sie werden via E-Mail in den nächsten Tagen darüber informiert, dass sie ihre angestammten Plätze zurückbekommen. Biedebach: „Wenn jemand unbedingt weiter mit Abstand sitzen will, machen wir das aber auch möglich.“

Das Lüftungszertifikat – wir berichteten – ermöglich in Absprache mit der Stadt ab sofort eine höhere Saalauslastung. Bis zu 450 Besucherinnen und Besucher „können pandemiegerecht belüftet werden“, so Biedebach. Die Eigenprogramme des Kulturhauses finden weiterhin 3G-geregelt statt. Die Kontrolle der Nachweise soll im Foyer erfolgen, die der Theaterkarten an den Saaleingängen. Biedebach: „Es kann aber vorkommen, dass Veranstalter gern 2G hätten, manche von denen wünschen sich das und fragen entsprechend an.“ Bis zum Sitzplatz muss dann Maske getragen werden. „Bei den Kontrollen geht der digitale Nachweis natürlich schneller“, hofft Biedebach auch weiterhin auf das Verständnis der Besucher.

Wahlarena mit sechs Bundestagskandidaten im Kulturhaus Lüdenscheid
Schachbrett und Abstand gehören zunächst einmal in die Pandemie-Vergangenheit. Bis zu 450 Gäste dürfen ab sofort Platz nehmen im großen Saal. © Cedric Nougrigat

Eine Pause muss/darf es nach wie vor nicht geben. Zu groß ist die Gefahr der Menschenschlangen, zu klein der nötige Abstand. Das gilt auch für die Benutzung der Garderoben und Toiletten. Abstand halten ist weiterhin das Gebot der Stunde. Auch der Aufzug bleibt – bis auf diejenigen, die diesen dringend benötigen, außer Betrieb.

Auch die Abendkasse soll es in wenigen Tagen wieder geben. Der „blockierte Eingang“ an der Theaterkasse, an dem 3G kontrolliert wurde, wird aufgehoben, ebenso die eingeführten Zeitfenster, in denen die Besucher kommen konnten/sollten. Die verbleibenden zwei Eingänge machen möglich, dass der Eingang an der Theaterkasse wieder von den Kurzentschlossenen genutzt werden kann. „Das Ambiente wird insgesamt wieder ein bisschen schicker“, sagt der technische Leiter, „auch wenn eine Pause noch nicht möglich ist. Das geht natürlich alles nicht von heute auf morgen.“ Den November brauche man, um die Abonnenten wieder auf ihre ursprünglichen Plätze zu bringen. Aber zum Jahresende hin kehrt – immer mit Blick auf die Entwicklung der Pandemie – im Kulturhaus die Normalität wieder ein.

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