Neues Konzept wird erarbeitet

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Ein kurzer Blick auf die Kunst – anschließend referierte Klaus Crummenerl in den Museen darüber, wie die Edelstahlskulptur Erich Hausers nach Lüdenscheid kam.

Lüdenscheid - „Die Dauerausstellung des Geschichtsmuseums muss bis zum 750-jährigen Stadtjubiläum im Jahr 2018 überarbeitet sein“ – so steht’s im Kooperationsvertrag, dem die Parteien im Juni zustimmten.

Seit Donnerstagabend heißt es nun „Butter bei die Fische“: Auf der Tagesordnung des Kulturausschusses stand erstmals die Auseinandersetzung mit dem maroden und überalterten Zustand der Dauerausstellung im Obergeschoss der Museen am Sauerfeld – wir berichteten bereits. An Ort und Stelle traf man sich zur Kulturausschusssitzung, um die generelle Marschrichtung in eine moderne und repräsentative Dauerausstellung festzulegen.

Der Beratung voran ging ein Rundgang. Museumsleiter Dr. Eckhard Trox führte den Kommunalpolitikern eindrucksvoll vor Augen, dass die Exponate der Dauerausstellung zwar von Wert sind, aber in nicht mehr zeitgemäßer Form präsentiert werden. Nach der informativen Führung waren sich die Kulturpolitiker schnell fraktionsübergreifend einig, dass Handlungsbedarf besteht. Lediglich darüber, ob der selbstbestimmte Zeitplan überhaupt angesichts des finanziellen Drucks auf die Stadt einzuhalten ist, entbrannte eine kurze Diskussion. Am Ende stimmte man unisono dafür, dass ein Konzept zur grundlegenden Erneuerung erarbeitet werden soll, das sowohl multimediale als auch inszenatorische Komponenten enthält.

Ein Zeit- und Kostenplan soll erstellt werden, erste Zwischenberichte werden im Sommer kommenden Jahres erwartet. Allerdings, so Trox abschließend, müsse man sich dann auch Gedanken darüber machen, dass das Museumsteam solche Aufgaben nicht bei laufendem Betrieb leisten könne.

Im Vorfeld der Kulturausschusssitzung trafen sich Politiker, Vertreter des Vereins der Kunstfreunde Lüdenscheid und Gäste, um den im Sommer im Kulturhausgarten aufgestellten Hauser-Würfel in Augenschein zu nehmen. Nach einem ausgesprochen kurzen, gemeinsamen Blick auf das Kunstwerk wechselte man in die Museen, in denen Klaus Crummenerl als Kenner Erich Hausers in humorigen Worten den Künstler und sein Werk vorstellte. - rudi

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