Altstadt als „Kultur- und Bildungsstandort“

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Reinhart Richter zeigte sich gestern sehr zufrieden mit den Ergebnissen der Ideenkonferenz im Bürgerforum.

Lüdenscheid - Sehr zufrieden mit der geleisteten Arbeit war Reinhart Richter vom Büro Richter Beratung aus Osnabrück nach der gestrigen Ideenkonferenz „Kultur- und Bildungsstandort Altstadt“. 70 Teilnehmer brachten fruchtbare Ideen mit ins Bürgerforum.

Die Ergebnisse der einzelnen Gesprächsrunden rund um die Themenbereiche Anbindung und Mobilität sowie literarische und kindgerechte Altstadt konnten sich, so betonte Reinhart Richter immer wieder, wirklich sehen lassen. „Ich muss feststellen, dass man die einzelnen Gedanken und Ideensplitter direkt als Konzepte übernehmen und in einigen Fällen direkt mit der Umsetzung beginnen könnte.“

Er sei sehr erstaunt und positiv überrascht, wie engagiert, konzentriert und vor allem konstruktiv und zielorientiert die Teilnehmer der Ideenkonferenz an den Diskussionen teilgenommen hatten. „Ein Angebot wie diese Konferenz ist ein Fenster für Bürger, um Teilhabe zu praktizieren und die eigenen Ideen in die Planung mit einzubringen“, erklärte Reinhart Richter und fügte hinzu: „Für uns sind die bisher gesammelten Konzepte und Ideen mehr als eine großartige Basis für die weitere Arbeit.“

Wichtig war es Richter auch, auf die Besonderheit der Arbeit innerhalb der Ideenkonferenz hinzuweisen. „Hier gehen Struktur- und Kulturpolitik Hand in Hand. Es ist sehr wichtig, dass man diese beiden Bereiche zusammendenkt. Das ist richtungsweisend. Lüdenscheid kann mit dieser Ideenkonferenz sicherlich eine Vorreiterrolle einnehmen, weil hier systematisch und übergreifend gearbeitet wird.“

Und so hörte Reinhart Richter gespannt zu, als die Diskussionsrunden die Ergebnisse ihrer Arbeit vorstellten. Sie reichten von der Einrichtung eines Bücherdorfes mit einem großen Büchermarkt in der Altstadt, über den Bau eines Kleinkinderspielplatzes auf der Dachterrasse der Volkshochschule und der einer Skaterrampe am Kulturhaus bis hin zu der Aufhebung des Taxiverbots für bestimmte, vor allem gastronomisch genutzte Bereiche der Altstadt.

Die Ergebnisvorstellung der Gruppe „Historische Altstadt“ machte eines deutlich: Viele Bausteine, die einmal das Gesamtbild „Altstadt“ bilden sollen, gibt es bereits: „Uns ist aufgefallen, dass es zum Beispiel schon ein Faltblatt zur Altstadt gibt – oder auch Messingschilder mit Hinweisen an den Häusern. Wir müssen also nicht ganz vorn anfangen, wir können auf etwas aufbauen“, zeigte die Gruppe auf.

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