Die Kultbühne 

Kultstädte präsentiert zwölf Bands zum Stadtfest

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Bergener brachte deutschen Pop mit nach Lüdenscheid.

Lüdenscheid - Auf der Kult-Bühne des Vereins Kult-Städte vor dem Extrablatt ließ man’s in diesem Jahr langsam angehen. Zum 12. Mal beim Stadtfest – 12 Bands in zwei Tagen standen auf dem Programm. Unter Linden eröffnete am Samstagnachmittag das Programm mit Geigenuntermalung und Akustik-Pop. „Zartcore“ sagen die Musiker über sich selbst.

Bergener folgte mit deutschem Pop. Die Liebeslieder von Björn Bergener, zum Teil melodisch, dann wieder als leichter Rap angelegt, kamen gut an. Vom ersten Ton an wurden die Acts auf der Kult-Bühne aufgezeichnet.

 „Wir übertragen live ins Internet“, so Kultstädte-Vorsitzender Klaus Sonnabend, der die meisten Bands anmoderierte. Im Hintergrund – beliebt als Fotomotiv – wurden die Auftritte der Sänger aus verschiedenen Perspektiven auf eine überdimensionale Leinwand übertragen.

Quixote spielte Retro-Rock aus den 70er-Jahren.

Mit Quixote wurde in Sachen Musik und Lautstärke am frühen Abend ein Gang zugelegt. Die Musiker hatten Retro-Rock mit zum Stadtfest gebracht, geprägt von Blues, Rock, Funk, Soul und Progressive-Rock der 70er-Jahre.

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Alex Fischer aus Hamm läutete das Abendprogramm ein, eine Band, die sonst mit mehr Musikern an Bord ist. „Aber der zweite Gitarrist ist krank. Und wir hatten trotzdem tierisch Bock, für Euch zu spielen.“ Insgesamt wäre allen Musikern ein breiteres Publikum zu wünschen gewesen.

Das 42. Lüdenscheider Stadtfest: Kultbühne, Onkel-Willi-Bühne

Das 42. Lüdenscheider Stadtfest: Bühnenprogramm am Abend

Für den Abend waren Otherside, Royal Wolves und später Hazefeld angekündigt. Das Sonntagsprogramm war dann eher massentauglich gehalten. Die Bigband Werl rüttelte am Mittag vernehmlich wach. Für den Nachmittag hatten sich die Lazarev Project Group, Funktastic, Belly to Belly und Ticket to Hapiness angekündigt. Igor Lazarev war schon im letzten Jahr aufgetreten – aufgrund des strömenden Regens allerdings vor einer überaus überschaubaren Zahl von Zuschauern. „Das ist ein Spitzen-Gitarrist. Ich hab ihn gefragt: Willst Du noch mal kommen? Er hat sofort zugesagt“, freute sich Sonnabend am Samstag.

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