Beschädigte „Armillarsphäre" wieder repariert

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Die „Armillarsphäre“ steht inzwischen an der Buckesfelder Straße.

LÜDENSCHEID - Immer wieder gern wurde die „Armillarsphäre" neben der Richard-Schirrmann-Realschule als Klettergerüst missbraucht. Seit 2008 ist die Edelstahlplastik daher beschädigt. Jetzt wurde sie wieder repariert.

Eine Armillarsphäre oder auch Weltmaschine ist ein astronomisches Gerät, das die Bewegung von Himmelskörpern darstellen soll. Die Armillarsphäre besteht aus mehreren gegeneinander drehbaren Metallringen, die insgesamt die Form einer Kugel bilden, montiert auf einem Gestell.

Mit öffentlichen und privaten Auftragswerken prägte der Künstler K.T. Neumann das Erscheinungsbild Lüdenscheids. 1965 gestaltete er die Türen des Ratssaales mit Metallreliefs, 1970 den Brunnen auf dem Sternplatz, in den 1980er-Jahren den Brunnen auf dem Graf-Engelbert-Platz, und auch die „Armillarsphäre” stammt aus seinen Händen, die viele Jahre neben der Richard-Schirrmann-Realschule unterm Freihof stand. Immer wieder gern als Klettergerüst missbraucht, wurde die gut drei Meter hohe Edelstahlplastik im Jahr 2008 stark beschädigt. Nach der Reparatur brachte eine Spezialfirma die Plastik auf die Wiese neben der Zufahrt zum Lehrerparkplatz an die Buckesfelder Straße. Bei der Gelegenheit wurde sie auf einen Sockel montiert. - rudi

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