Kreiskirchenamt wird modernisiert

Neue Fenster, Wärmedämmung, helle Fassade und Photovoltaikan lage - das Kreiskirchenamt verändert sein Aussehen. Foto: Eiber

Lüdenscheid - Die Hohfuhrstraße krempelt ihr Äußeres kräftig um: Die Gebäude der ehemaligen Kinderklinik werden dem Erdboden gleichgemacht und weichen einem modernen Wohn- und Lebensraum.

Nicht ganz so stadtbildprägend sind die Veränderungen ein Stück weiter bergwärts am Haus des Kreiskirchenamtes Iserlohn – Lüdenscheid, wenngleich auch hier der Wandel ins Auge fällt. „Der seit 41 Jahren genutzte Funktionsbau muss dringend energetisch saniert werden“, erklärt Geschäftsführer Volker Schöbel den Handlungsbedarf.

138 Aluminiumfenster werden gegen neue aus Kunststoff ausgetauscht. „Im Herbst und Winter wurde es auf der Wetterseite mitunter ziemlich ungemütlich für die Mitarbeiter.“ Mit dem Verschwinden der Kältebrücken geht außen eine 20 Zentimeter starke Wärmedämmung einher. „Eine Isolierung war bislang praktisch nicht vorhanden.“ Das nackte Mauerwerk war mit einer schwarzen Schieferkonstruktion verblendet, die dem Gebäude einen schmucklosen Charakter verlieh. „Die Fassade wird auf jeden Fall hell.“ Energieeffizienz und optische Aufwertung werden an dem Gebäude kombiniert, in dem neben der Superintendentur auch verschiedene Referate des Kirchenkreises untergebracht sind.

Das „Sahnehäubchen“ wird eine Photovoltaikanlage auf dem bereits isolierten Flachdach sein. „Die bietet sich als kostengünstiger Energiespender für unsere 35 PC-Arbeitsplätze und die Beleuchtung an. In fünf bis sechs Jahren hat sich diese Anschaffung amortisiert“, so Schöbel. Insgesamt investiert der Kirchenkreis rund 250 000 Euro in die Modernisierungsmaßnahme. In rund sechs Wochen sollen die Arbeiten beendet sein. Bislang liegt der Umbau eine Woche vor dem Zeitplan. Dafür gibt’s für die Handwerker ein dickes Lob: „Der Fensteraustausch verläuft ausgesprochen zügig – und ohne Dreck.“- be

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