Probleme beim bundesweiten Warntag

Kreisbrandmeister zum Warntag: "Da muss natürlich nachgebessert werden"

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Kreisbrandmeister Michael Kling sieht Nachbesserungsbedarf und hält Tests wie den Warntag für eine sinnvolle Übung. 

Märkischer Kreis – Im ganzen MK sollten am gestrigen Donnerstag zeitgleich die Sirenen heulen: Für den ersten bundesweiten Warntag wurde um 11 Uhr ein Probealarm ausgelöst. Über die Erkenntnisse und den Verlauf sprach LN-Volontär Julian Witzel mit Kreisbrandmeister Michael Kling.

Herr Kling, wie verlief der Warntag aus MK-Sicht? 

W ir haben positive wie negative Rückmeldungen aus der Bevölkerung erhalten. Das Warnsignal der Warn-App Nina kam erst mit 30 Minuten Verspätung. Darauf hatten wir vor Ort leider keinen Einfluss, weil der Alarm vom BBK (Anm. der Red.: Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe) ausgelöst wurde. Da muss natürlich nachgebessert werden. Generell haben wir natürlich auch die Möglichkeit, den Alarm bei unserer Kreisleitstelle auszulösen. Wenn wir in der Vergangenheit lokal ausgelöst haben, kam das Signal auch immer an. Doch gestern sollte das Signal zentral ausgelöst werden. 

Welche Erkenntnisse konnten Sie gewinnen? 

Nicht alle Sirenen lösten aus, vereinzelt gab es Ausfälle. Bei diesen Einzelfällen müssen wir natürlich nachforschen. Aber das ist Technik, keine Raketenwissenschaft. Deswegen können wir die Fehler auch beheben, das müssen wir auch machen. Aber besser diese Ausfälle passieren bei einer Übung, als im Ernstfall.

Sind die Sirenen das beste Mittel, um die Bevölkerung zu warnen? 

Ja, wir haben so die Möglichkeit die Bevölkerung zu sensibilisieren. Es wurde über Jahre geforscht und zu den Sirenen gibt es keine adäquate Alternative, sie sind sehr robust.

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