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Krankenwagen-Fahrer in Lüdenscheid erneut unter Drogenverdacht

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Von: Olaf Moos

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Symbolbild © Andreas Gebert/dpa

Zum wiederholten Mal hat die Polizei einen Krankentransport-Fahrer aus dem Verkehr gezogen, der unter Drogeneinfluss einen Passagier befördert hat.

Lüdenscheid - Der 43-jährige Lüdenscheider, der für einen privaten Kranken- und Behindertenfahrdienst tätig ist, musste sich am Mittwochmorgen abermals einer Blutprobe unterziehen und droht seinen Führerschein zu verlieren.

Ende Juli war der Mann am Steuer eines Krankenwagens auf der Nottebohmstraße aufgefallen, als er ein Stopp-Schild überfuhr, ohne abzubremsen. Polizeibeamte forderten den 43-Jährigen zum Anhalten auf und beobachteten, wie der Fahrer „mehrere lange Zigaretten“ aus dem Seitenfenster wirft.

Im Polizeibericht war von sechseinhalb Joints die Rede. Auf dem Beifahrersitz lagen demnach noch mehrere fertig gedrehte Joints.

Am Mittwochmorgen erwischte eine Streife den Mann erneut, diesmal im Honseler Bruch an der Einmündung Danziger Weg. Wieder hatte er einen Schützling an Bord, wieder stand er unter Verdacht, vor Fahrtantritt illegale Drogen konsumiert zu haben.

Die Polizisten stoppten den Krankentransporter und baten ihn zu einem Drogenvortest. Der verlief positiv, so dass der 43-Jährige gleich mit zur Wache musste, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Das Ergebnis des Bluttests liegt noch nicht vor.

Das Bußgeldverfahren läuft.

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