Große Resonanz auf "Tag der Ausbildung“

Spannende „Job-Rallye“ im Lüdenscheider Klinikum

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Im 2. Untergeschoss des Haupthauses erhielten die Jugendlichen Einblick in die Intensivpflege. Beruflich ging es an dieser Station um die Fachweiterbildung für Intensivpflege und Anästhesie-Medizintechnik.

Lüdenscheid - Große Resonanz hat am Samstag der erste „Tag der Ausbildung“ am Klinikum Lüdenscheid gefunden, der mit einer Job-Rallye durchs Haus und Führungen verbunden war.

Als Initiatorin und Organisatorin hieß die Pflegewissenschaftlerin Kerstin Wirth aus der Pflegedirektion die Jugendlichen und ihre Eltern im Haus willkommen. Wie sie ausführte, wollten sich bei der Veranstaltung 24 Studien- und Ausbildungsberufe an 16 Stationen vorstellen.

Nach knapp eineinhalb Stunden waren bereits 50 Rallyeteilnehmer, die mit etwas Glück ein Tablet gewinnen konnten, am Start. Nicht nur aus Lüdenscheid, auch aus der Umgebung, kamen Schüler ins Klinikum, um sich an Ort und Stelle über die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten im Haus zu informieren. Das Besondere: Es blieb nicht bei der reinen Information. Vielmehr gewannen die Schüler Einblick in die Praxis und konnten miterleben, wie die Arbeit der unterschiedlichen Berufsgruppen aussieht. Im Haupthaus und auf dem Campus – die Wirtschaftsdienste Hellersen, die Reha-Klinik und das Seniorenzentrum eingeschlossen – lernten die Jugendlichen alle Berufe kennen, die für das reibungslose Funktionieren eines großen Hauses wie des Klinikums Lüdenscheid notwendig sind.

Tag der Ausbildung an den Märkischen Kliniken

„Das funktioniert nur, wenn an allen Positionen gut ausgebildete Leute da sind“, erklärte Kerstin Wirth zu Beginn der Rallye. Entsprechend standen an allen Stationen Vertreter der jeweiligen Berufsgruppen den Jugendlichen Rede und Antwort. Überall betrieben die Klinikmitarbeiter großen Aufwand, um ihren Berufszweig transparent zu machen. Im Seminarzentrum, um ein Beispiel zu nennen, präsentierten Operationstechnische Assistenten chirurgische Instrumente, die bei einer Operation zum Einsatz kommen. Nebenan, bei den Gesundheits- und Krankenpflegern, konnten die Jugendlichen miterleben, wie ein Patientenlifter funktioniert. In Haus 1, wo es um die Ausbildung zum Fachinformatiker und Kaufmann für Büromanagement ging, gab’s zusätzlich zu den Infos zum Beruf Bewerbungstipps. Am Stand der Notaufnahme durften die Jugendlichen am Modell Spritzen setzen.

Ob Labor oder Medizinstudium und praktisches Jahr: Spannend geriet allerorts der Blick hinter die Kulissen. Vom Diätassistenten bis zum Erzieher und Heilerziehungspfleger, vom Altenpfleger bis zum Physiotherapeuten und Sportwissenschaftler, vom Gebäudereiniger bis zum medizinischen Fachangestellten reichte das Berufekarussell. Führungen rundeten das abwechslungsreiche Angebot ab. Auch die Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit war vor Ort.

Wer zwischendurch eine kleine Stärkung brauchte, konnte zu vergünstigten Preisen eine Rallyewurst im Besuchercafé genießen oder sich von Schülern der Jahrgangsstufe 12 des Geschwister-Scholl-Gymnasiums mit Waffeln verwöhnen lassen. Während des laufenden Betriebs stemmte die Klinik ihren Tag der Ausbildung. Streckenposten sorgten dafür, dass die Rallyeteilnehmer die einzelnen Stationen mühelos fanden und die Patienten durch die Rallye nicht gestört wurden. Ein Jahr Vorlaufzeit steckte in der Realisierung des Aktionstages.

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